Entwickeln Sie Ihr eigenes iPhone-ProgrammIn Mac-Life-Ausgabe 04.2009
starteten wir einen iPhone-App-Entwickler-Workshop, in dessen ersten
Teil Sie die Voraussetzungen zur App-Programmierung wie auch die ersten
Zeilen Quellcode kennenlernten. Im zweiten Teil erfahren Sie, wie
Sie die Applikation dynamisch mit den aktuellen Schlagzeilen von
maclife.de füllen können. Dazu bedienen Sie sich des RSS-Feeds der
Website. Der dritte Teil zeigt wie auf die Twitter-API zugegriffen werden kann.
Nature Lexicon: Vogelstimmen-Trainer v1.1 - Vogeldatenbank mit Lern- und Lokalisierungsfunktion
Auch Naturfreunden, Vogelkundlern und Fotografen auf der Pirsch, bleiben die meisten Vögel im Gehölz zunächst verborgen. Allein der Gesang gibt Auskunft über die Anwesenheit der Tiere und darüber hinaus auch über die Vogelart, die da gerade so lautstark auf sich aufmerksam macht. Musste man sich in der Vor-iPhone-Zeit noch mit Kassetten und Handbuch die Fähigkeit aneignen Vogelgesänge zu unterscheiden und den Tieren zuordnen zu können, kann man dies nun auch im deutschsprachigen Raum mit der App Vogelstimmen-Trainer (iTunes-Link), etnwickelt von der Firma InnoMoS, tun. Über 970 Lautäußerungen von mehr als 170 Vogelarten aus dem mitteleuropäischen Raum sind dieser Anwendung bekannt. Sie taugt nicht nur dazu, die Fähigkeit zu erlernen, Vögel am Gesang zu unterscheiden, sondern auch zur Artbestimmung vor Ort. Auch geübte Ornithologen werden diese App zu schätzen wissen, weil dank Ortungsfunktion Vogelsichtungen festgehalten werden können. Die Anregungen nehmen sich die Entwickler zu Herzen und haben darum schon neue Funktionen für das nächste Update angekündigt. Wikipedia-Artikel, die sich direkt in der Anwendung anzeigen lassen, werden ebenso implementiert werden, wie die Angabe der Lösung im Quiz, wenn die Antwort falsch ausfällt. Angesichts der umfangreichen Vogeldatenbank, des schlichten aber ansprechenden Designs und der eingängigen Bedienung scheinen 9,99 Euro angemessen. Da das Programm ganze 33,5 MB groß ist, lässt es sich nur per WLAN-Verbindung direkt auf das iPhone laden. (jr)
Things v1.3.4 - Aufgabenverwaltung für iPhone und Mac
Die Aufgabenverwaltung Things vom deutschen Entwickler Cultured Code hält sich trotz zahlreicher Konkurrenz-Programme hartnäckig in den Top-25 der Produktivitäts-Anwendungen im App Store. Angesichts der Funktionalität, der intuitiven Benutzeroberfläche und der Möglichkeit, die iPhone-App mit der optional erhältlichen Mac-Version zu synchronisieren, ist das aber auch kein Wunder. Things (iTunes-Link) ist darauf ausgelegt den Anwender nicht mit einer Fülle von wichtigen und unwichtigen Aufgaben zu überfordern. Stattdessen können Aufgaben verschiedenen Kategorien zugeordnet werden. Weniger wichtige Aufgaben oder solche, die noch weit in der Zukunft liegen, beinträchtigen in Things die Übersichtlichkeit nicht. Jedem neuen Eintrag lassen sich Schlagworte und Notizen zuordnen. Neue Aufgaben, die sich erstmal nicht zuordnen lassen, werden im Eingang abgelegt und können später um weitere Informationen ergänzt und der richtigen Kategorie zugeordnet werden. Zwar lassen sich Aufgaben nach Fälligkeit sortieren, eine Alarmfunktion steht allerdings nicht zur Verfügung, da Apple Hintergrundprozesse nach wie vor den eigenen Anwendungen vorbehält. Auf der Homepage des stuttgarter Unternehmens werden die häufigsten gestellten Fragen beantwortet. Ein englischsprachiger Screencast zeigt anschaulich, was mit der Anwendung möglich und wie sie zu bedienen ist. Mit 7,99 Euro ist Things kein Schnäppchen, gehört dafür aber auch zu den besten Aufgabenverwaltungen auf dem iPhone. (jr)
OffMaps v1.0 - OpenStreetMap auf dem iPhone
Schon mit Trails bietet Felix Lamouroux eine ausgezeichnete Anwendung an, die auf Kartenmaterial von OpenStreetMap - einer Art Wikipedia für Karten - zurückgreift. OffMaps bietet die Möglichkeit, Kartenmaterial direkt auf dem iPhone zu speichern. So verliert man auch dort nicht die Orientierung, wo die iPhone-Anwendung "Karten" ohne Internetzugang den Dienst verweigert. Die Anwendung wäre daher auch ideal für iPod-touch-Besitzter oder für den Urlaub im Ausland geeignet. Theoretisch zumindest, denn so gut die Anwendung im Online-Modus auch funktioniert, im Test klappte das Vorausladen des Kartenmaterials nicht. Unabhängig davon wie groß und umfangreich die Kartenteile waren, die wir herunterladen wollten. Laut Entwickler ist dafür momentan die hohe Serverauslastung, die die Anwendung momentan beim Karten-Anbieter CloudeMade erzeugt, verantwortlich. Dieser arbeite bereits an einer Problemlösung, sodass auch die Offline-Funktionalität bald in vollem Umfang genutzt werden könne. Im Online-Modus konnten wir problemlos die aktuelle Position bestimmen lassen und Favoriten anlegen. Viele wichtige Lokalitäten wie etwa Banken oder Kneipen sind auf OpenStreetMap verzeichnet und lassen sich über der Suchfunktion finden. Den Standort des Verlagsgebäudes beispielsweise, kennt der freie Kartendienst jedoch nicht. Eine Routen-Funktion sucht man leider ebenso vergebens, wie Satellitenaufnahmen. OffMaps ist derzeit zumindest im Online-Modus eine Alternative für all jene, die sich nicht ganz wohl bei der Nutzung des Google-Karten-Dienstes fühlen. OffMaps (iTunes-Link) kann für 2,39 Euro aus dem App Store geladen werden. (jr)



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Also bei mir funktioniert OffMaps v1.0 ohne Probleme!
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