Dass Apples Sinn für Ästhetik eine wichtige Rolle spielt, ist kein Geheimnis. Klar, dass Cupertino auch in iOS 6 ein wenig den Farbeimer geschwungen hat. So präsentieren sich sowohl der Musikladen iTunes als auch der App Store in einer neuen schwarzen Optik. Neue Features wie eine App-Vorschau, eine neue Such-Ansicht sowie der Verzicht auf die Kennwort-Abfrage beim erneuten Download zeigen, dass Apple gelernt hat.
Klar, dass kostenpflichtige Apps weiterhin durch die Kennworteingabe bestätigt werden müssen. Sowohl für Apple als auch die Anwender ein guter Schutz vor versehentlichen Einkäufen. Während der Testphase von iOS 6 ließen sich zeitweise aber auch kostenlose Apps ohne Kennworteingabe herunterladen, inzwischen bittet der App Store aber wieder um das Kennwort. Zumindest wenn Apps erneut heruntergeladen werden, egal auf welchem Gerät, verzichtet Apple künftig auf das Passwort.
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Verzicht übt Apple auch mit Blick auf die bisherige Liste mit Suchergebnissen. War diese bisher nur wenig übersichtlich, so sollen künftig neue Karten-basierte Ergebnisse schneller zur gewünschten App führen. Wichtigstes Mittel zum Zweck: Ein Screenshot der Anwendung. Wer Apps auf dem iPad sucht, kann Vorschaubilder zudem vergrößern und als Galerie im Vollbildmodus betrachten. Im Anschluss an die Aufforderung zur Installation springt iOS nun nicht mehr auf den Homescreen zurück, sondern wartet geduldig auf weitere Einkäufe im App Store.
Dass weniger mehr sein kann, beweist Apple mit der Podcast-Ansicht. Diese steht künftig nur noch in Apples eigenständiger Podcast-App zum Durchforsten bereit. Um auch Freunde von gefundenen iTunes-und App-Store-Perlen zu berichten, kann künftig direkt aus den beiden Apps heraus getwittert oder aber ein Facebook-Status in Auftrag gegeben werden.
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