Wenngleich Apps wie Safari, Mail, Telefon und Fotos auf einen Augenaufschlag ihre Neuheiten präsentieren, so lohnt sich doch auch ein Blick in die Einstellungen von iOS. Denn auch dort hat Apple nicht nur optisch einiges verbessert. Neue Optionen bieten mehr Bedienkomfort und praktische Einstellungen mehr Datenschutz.
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So können in den Einstellungen unter Datenschutz künftig Sie selbst entscheiden, welche Anwendungen Zugriff auf ihren Aufenthaltsort, Kontakte, Kalender, Erinnerungen oder Fotos enthalten. Auch wenn einer App die Freigabe bereits erteilt wurde, kann diese zu einem späteren Zeitpunkt wieder entzogen werden – auch eine Einschränkung, beispielsweise ausschließlich auf gespeicherte Kontakte, ist möglich.
Gute Nachrichten für Emoji-Freunde: Mit iOS 6 hat Apple die Liste an Smileys um eine Vielzahl neuer Symbole ergänzt. Von niedlichen Kätzchen, über Mondgesichter sowie ein männliches und ein weibliches händehaltendes Päärchen ist alles vertreten. Nicht das Eingeben, aber dafür das Verstehen eines Textes erleichtert Apple durch das neue systemweite und auch auf Deutsch verfügbare Wörterbuch, das durch längeres Gedrückthalten eines Wortes im Copy-&-Paste-Menü aufgerufen werden kann.
Der neue Nicht stören-Modus wird vor allem bei jenen Beifall finden, die ihr iPhone oder iPad regelmäßig zu Präsentationen einsetzen und künftig nicht mehr ihre Nachrichten mit Fremden teilen müssen. In den Einstellungen unter Mitteilungen lässt sich aber auch ein Timer festlegen: Einmal eingerichtet schaltet sich das iPhone künftig zur festgelegten Zeit stumm, um erst zum zweiten eingestellten Zeitpunkt wieder zu erwachen.
Dass FaceTime, ein passender Mobilfunkvertrag vorausgesetzt, künftig auf dem iPhone 4S, iPhone 5 und iPad der dritten Generation bei Verbindung mit dem UMTS- oder LTE-Netz funktioniert, dürfte inzwischen kein Geheimnis mehr sein. Nur wenig offensichtlich ist hingegen dass iPad- und iPod-touch-Anwender künftig auch unter der gleichen Rufnummer wie auf ihrem iPhone erreicht werden können, iCloud sei dank.
Um kurz bei iCloud zu bleiben: Apple bietet seinen Kunden neben der Hauptadresse bis zu drei zusätzliche Aliase an. Für Apple-Anwender, die schon zu MobileMe-Zeiten Aliase angelegt haben, können dadurch insgesamt bis zu 12 E-Mail-Adressen verfügbar sein: Die Hauptadresse, drei Aliase und alle vier Adressen jeweils mit @mac, @me und @icloud.com. Unter iOS in den iCloud-Einstellungen kann jedoch unter Account und Mail festgelegt werden, welche Adressen in Mail zur Auswahl bereitgestellt werden sollen. In den Einstellungen von Mail lassen sich unter Signatur zudem künftig verschiedene Signaturen pro Mail-Account einrichten.
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Ist es auch möglich, der Message-App für OS X die Telefonnummer via iCloud beizubringen?
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