In einer Welt, in der es mehr Aufgaben in immer weniger Zeit zu erledigen gilt, fällt die negativ besetzte Verhaltensweise der Prokrastination auf fruchtbaren Boden. Passend hierzu ist Mailbox (Link in den App Store) die App für all diejenigen, die ihre E-Mails meist „irgendwann später“ beantworten, aber der Aufschieberei zum Trotz nicht den Überblick verlieren wollen.
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Theorie, …
Mailbox ist anders. Das erklärte Ziel der Mailboxer ist ein zumindest auf den ersten Blick möglichst leerer Eingangsordner. Hierzu lassen sich die im Posteingang liegenden E-Mails direkt per Wischgesten kategorisieren und bearbeiten:
Die Mailbox-App sieht vor, das jede E-Mail „angefasst“ wird – nicht zuletzt deshalb fühlt sich die App wie ein Hybrid aus To-Do-Liste und Mail-Client an. Das Problem: Man muss tatsächlich jede E-Mail sortieren, allein schon das Kategorisieren kostet Zeit – ob sich so unter dem Strich tatsächlich wertvolle Minuten einsparen lassen? Die entsprechende Disziplin beim „Ausmisten“ vorausgesetzt, sorgt Mailbox aber in der Praxis tatsächlich für Ordnung im Posteingang, nicht zuletzt da zusammengehörende E-Mails übersichtlich in einem Gesprächsfaden zusammengefasst werden.
… Hype und Praxis
Ist der Hype um Mailbox berechtigt? Nicht wirklich, denn wider dem Tamtam um die neue App handelt es sich nicht um einen sensationellen neuen Ansatz zum effektiven Umgang mit der alltäglichen Flut an E-Mails. Der Hype beruht viel mehr auf geschicktem Marketing durch Verknappung der Ware – wenn Hunderttausende in der Schlange stehen, muss das Produkt ja gut sein!
Aber was taugt Mailbox denn nun wirklich? Das ist einmal mehr vor allem Geschmackssache. Die App ist auf jeden Fall schön anzusehen und lässt sich leicht bedienen – derzeit ist der Mail-Client aber auf GoogleMail-Konten beschränkt, liegt lediglich auf Englisch vor und wer seine E-Mails parallel auch an einem Mac abruft, sollte einige Anpassungen am dort verwendeten Programm vornehmen (Beispiel: Einstellungen in Mail.app anpassen).
Wer Gmail verwendet und das Gefühl hat unter einer chronisch überfüllten Mailbox zu leiden, sollte Mailbox zumindest ausprobiert haben – nach den ersten Stunden mit der vielerorts als Hit gefeierten App lässt sich aber auch festhalten, dass man mit einem „herkömmlichen“ E-Mail-Client ähnlich schnell arbeiten kann: Hier ist die persönliche Arbeitsweise entscheidend. So und ähnlich lassen sich dann auch die Reviews im App Store zusammenfassen, die vielen unsachlichen 1-Sterne-Bewertungen ob der langen Warteschlage einmal außen vor gelassen.
Nicht ganz unwichtig ist übrigens auch die Frage nach dem Geschäftsmodell hinter der App. Nachdem viele Anwender bereits mit dem Wechsel auf den E-Mail-Client Sparrow ihr Lehrgeld bezahlt haben dürften (App & Entwicklerteam wurden von Google eingekauft, die App seitdem nicht mehr weiterentwickelt), stellt sich berechtigterweise die Frage nach der Motivation der Mailbox-Entwickler: Wie soll sich die kostenlose App rechnen? Ist die Weiterentwicklung gesichert? Erst wenn diese Frage ansatzweise geklärt ist, sollte man einen Umstieg auf Mailbox überhaupt erst in Erwägung ziehen…
Mehr zu: App Store | Mailbox | Orchestra





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Die wollen doch nur schnell von Apple gekauft werden!
Kann mir jemand sagen was das für ein iphone5 Bumper auf dem Bild ist? Super Schlank und Chic. So einen suche ich! Dankeeeee!
Kann mir jemand sagen was das für ein iphone5 Bumper auf dem Bild ist? Super Schlank und Chic. So einen suche ich! Dankeeeee!
...also ich meinen diesen hier: http://www.maclife.de/files/data/editors/2013_06/38aae43dacf471818a5c53c301476456_1360681259.jpg
Klar. Es handelt sich um folgende Hülle, das Produktfoto weicht vom Aussehen der tatsächlichen Hülle ein gutes Stück weit ab: http://www.arktis.de/arktispro-iphone-5-original-premium-hardcase-schwarz/
Danke für die super schnelle Hilfe! Und ja - das Produktfoto weicht sogar massiv davon ab.... ich werds zu dem "günstigen" Preis aber dennoch mal bestellen! Danke nochmal.
Die 1 Sterne Bewertungen wegen der Warteschlange sind keineswegs "unsachlich", denn schliesslich laden User die App herunter und können sie nach mehr als 1 Woche nicht nutzen. Mit anderen Worten, die App ist (zumindest in diesem Zeitraum) nutzlos und verdient damit nicht einmal einen Stern.
Das diese Warterei natürlich nur ein billiger Marketingschachzug war, sollte allen mit IQ über Knäckebrot klar sein. Leider sind alle möglichen Medien darauf angesprungen, die User sorgen allerdings glücklicherweise dafür, dass dieser Schuss nach hinten losging und wir von derartigem Geschäftsgebahren in Zukunft verschont werden.
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