Ein diese Woche veröffentlichter Patentantrag schildert neue technische Möglichkeiten für den Besitzer bei Verlust des iPhones. Private Daten könnten selektiv gelöscht, verschlüsselt oder ignoriert und Kamera und Mikro eingeschaltet werden. Das iPhone könnte einen Diebstahl sogar selbst bemerken.
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Das iPhone ist ein beliebter Mitnahmeartikel. Wenn es jedoch der Falsche in die Tasche steckt, fängt der Ärger an. Als Vorbote zur Ablösung der Dienstesammlung Mobile Me durch die iCloud war die Funktion „Find my iPhone“ schon im November 2010 von Apple allen Nutzern kostenlos zugänglich gemacht worden. Der bei Apple Insider gezeigte Patentantrag legt dar, was ein abhanden gekommenes iPhone noch alles anstellen könnte.
Funktionen wie das Sperren von Anrufen oder WiFi-Verbindungen, das Ändern eventueller VPN-Einstellungen für Firmennetzwerke und natürlich das schlagartige Löschen aller Informationen stellen dabei nur konservativere Optionen dar. Die Beschleunigungssensoren könnten ungewöhnliche Aktivitäten wahrnehmen, gehäufte Anrufe und SMS-Nachrichten an unbekannte Nummern könnten interpretiert werden, und Augen und Ohren der Geräte könnten Gesehenes und Gehörtes an den Besitzer übermitteln.
Auch Apple Insider gibt natürlich wieder zu bedenken, dass die Sicherung von Patenten nicht automatisch auf deren auch nur mittelfristig geplante Umsetzung schließen lässt. Viele Schätze schlummern auf ewig ungenutzt in den Schubladen der Schreibtische in Cupertino.



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Eigentlich eine gute Idee
ABER
ich bin mir recht sicher, dass da die Datenschützer wieder gegen sein werden. Man könnte diese Technik ja auch problemlos dazu einsetzen um z.B. die Kinder oder Freundin auszuspionieren.
Im Fall eines Diebstahls oder Verlust des Geräts ist es aber echt sinnvoll.
Allerdings. Das Abhören anderer ist in Deutschland strafbar und bedarf auch bei Tatverdächtigen eines richterlichen Beschlusses.
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