Die Wellen schlugen in den vergangenen Tagen wieder einmal hoch, als die fehlende Flash-Unterstützung beim iPad bekannt wurde. Wenn es nach Apple ginge, dann könnte Flash eher früher als später sterben.
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Eine Anwendung, die ursprünglich einmal geschaffen wurde, um auf Tablet-Computern eingesetzt zu werden, wird ausgerechnet jetzt in Frage gestellt, da solche Geräte Marktreife erlangen.
Doch so schnell, schreibt Adobe CTO Kevin Lynch im Adobe Blog, werde HTML5 Flash nicht ersetzen können. Jedenfalls nicht in naher Zukunft. Adobe unterstütze HTML und es würde dem Unternehmen viel Arbeit ersparen, wenn HTML in der Lage wäre, all das zuverlässig auszuführen, was Flash bereits kann. Aber das werde so schnell nicht geschehen. Flash macht über 75 Prozent aller Videos im Netz erst möglich. Die kommende HTML Video-Implementierung aber kann kein gemeinsames Format auf allen Browsern vorweisen und wäre damit ein Rückschritt in die Urzeiten des Webs.
Dem widerspricht John Nack, Erster Projektmanager von Photoshop. Natürlich sei Adobe nicht abhängig von Flash. Denn Adobe will mit seinen Produkten, sei es Photoshop oder Flash, den Menschen helfen, zu kommunizieren. Der Unternehmenserfolg hänge davon ab, dem Anwender für seine Arbeit großartige Werkzeuge zu Problemlösungen bereitzustellen. Wenn wir uns zu sehr in die Technologie verwickeln, verlieren wir den Kontakt zu unseren Kunden, führt Nack weiter aus. Das sei eine simple Gleichung: Wir verdienen Geld, wenn unser Kunden mit unserem Werkzeug Geld verdienen. Dazu aber müssen deren Kunden die mit unseren Werkzeugen gemachte Arbeit auch ansehen können.
So wie die neuen Flash Werkzeuge in der Lage sind, etwas in bewegte GIF-Bilder, HTML oder in iPhone Apps zu exportieren, so könnten sie auch dazu verwendet werden, in HTML5 zu exportieren, fasst 9to5Mac zusammen. Es wird also wohl bald Werkzeuge geben, um HTML5 Videos in Webseiten einzubetten; wahrscheinlich werden YouTube und andere Video-Sharing-Seiten einen „Embed HTML5“ Code noch in diesem Jahr herausbringen. Und Adobe wird derartige Tools anbieten müssen.



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"all das zuverlässig auszuführen" haha, dass ich nicht lache.
Flash ist der letzte Mist. HTML5 ist besser, und Recourcen sparender!!
Zum Glück gibt es im iPhone/iPad/iPod OS keine Flash!
Flash wird überbewertet. Ich bin echt froh, dass Apple Flash bei iPhone und iPad nicht unterstützt ...
gleiches gilt für BluRay
Zumindest amüsant, dass die Ipad Gewinnspielanzeige auf dieser Seite mit Flash realisiert wurde :)
Flash ist instabil, langsam und selbst der aufgedunsene Acrobat Reader ist in seiner Behäbigkeit kaum zu ertragen. Apple tut gut daran dieses Format nicht zu unterstützen.
... ist mehr als Video, dass wird gerne vergessen. Kevin Lynch hat da schon ganz Recht und im HTML-5-Standard ist tatsächlich kein einheitliches Video-Format definiert. Mehr Exportmöglichkeiten für Flash sind natürlich nie verkehrt :D
Flash ist instabil, langsam und selbst der aufgedunsene Acrobat Reader ist in seiner Behäbigkeit kaum zu ertragen. Apple tut gut daran dieses Format nicht zu unterstützen.
Warum sollte Flash nicht eingebaut werden? Weil es Ressourcen frisst? Weil es den Akku schneller leer macht? Weil es oft abstürzt? - Na und? Apple sollte seine User nicht wie affen behandeln, sondern ihnen die Wahl lassen. Will ich kein Flash, dann schalte ich es aus. Brauche ich es aber - dann schalte ich es wieder ein. ist es aus, kann nichts abstürzen und es werden keine unnötigen Ressourcen verschwendet! Alle gewinnen! ihr lasst euch hier eine Zensur auf die Nase binden und beschwert euch nicht mal, dann ist der nächste Urlaub in China wohl auch schon gebucht!
Liebe Leser, merkt von Euch eigentlich wirklich keiner, was hier in Wirklichkeit abgeht: Ein gewisser Mr. S.J. hat sich als neues Feindbild Adobe ausgesucht (undankbar ist das ja schon ein Bisschen, denn die Produkte aus dem Hause Adobe haben Apple vermutlich über einige Jahre am leben erhalten (90er). Was die Gründe dafür sind: Man weiß es nicht, ich will mich hier auch nicht hinstellen und behaupten, dass Adobe hier mit weißer Weste dasteht. Fakt is jedoch: Durch das Aussperren des Flash-Players aus IPad und IPhone findet sowas wie eine Zensur statt. Würde Microsoft z.B. die Installation von Quicktime auf Windows-Systemen unterbinden (mit der Begründung, zu langsam, zu instabil, zu resourcenfressen - ich hab unter windows schon die eine oder andere Quicktime-Version erlebt, auf die das zutrifft) würden hier alle über Gates, Ballmer und co schimpfen.
Also: Bitte Mr. Jobs, bitte überlassen Sie mir die Wahl...
kann das für mich im Umkehrschluss nur bedeuten.
Wie ja schon gesagt wurde ist Flash mehr als nur Videos - und genau ist meiner Meinung nach das Problem. Vollkommen abgesehen von Browserplugins und Performance oder sonst was, darf man nicht vergessen, dass viele Flash-Seiten äußerst "interaktiv" sind. Es wird auf Mouseovers und Mousemoves reagiert... und das geht bei einem Touchgerät einfach nicht. Als nächstes die Spiele - wie soll ich mit Cursortasten etwas steuern, wenn ich keine Cursortasten habe? D.h. vieles was Flash anbietet würde gar nicht richtig funktionieren. Natürlich könnte man Flashgames dafür auslegen, aber da ist man wieder darauf angewiesen, dass genau das gemacht wird.
Kurz und gut: Vieles würde nicht richtig funktionieren und würde letztendlich nur zur Enttäuschung führen. Leute die ein Gerät mit iPhone OS kaufen wissen, dass sie kein Flash abspielen können. Wenn jemand sich nen iPod Touch kauft in der Hoffnung in der Bahn nen Flashgame zocken zu können, um dann zu merken, dass das Flashgame gar nicht richtig funktioniert, wäre die Kundenenttäuschung viel größer.
Von daher: Lieber etwas gar nicht können, als es nicht richtig können, soweit ich das Beurteile, entspricht das weitestgehend Apples Paradigma.
Tut mir leid, Deiner Argumentation kann ich nicht folgen. Warum kann man mit Touch-Geräten keine Flash-Seiten bedienen? Ich sitze hier vor einem Macbook Pro und surfe ausschließlich mit dem "Touch"pad - und das geht auch hervorragend auf jeder Flash-Seite. Was Spiele angeht muss ich Dir allerdings zustimmen. Eine Steuerung wäre hier nur über eine Tastatur möglich. Im übrigen unterstützt die nächste Version des Flash-Players sogar Multitouch-Gesten (http://blogs.adobe.com/jnack/2009/11/multitouch_comes_to_flash.html).
Wenn Adobe "derartige Tools" herausbringen will, haben sie eine Wert von 10,- € und wir müssen gleich 1.000,- berappen.
Liebes Adobe, ihr habt Flash nach Macromedia schon genug verschandelt, lasst nun bitte die Finger von HTML! -- Und @BIGBASTI und Konsorten: Das ist völliger Unsinn!
@bigbasti:
diese Meinung kann ich nur teilen. Wenn es ein Produkt geben sollte, dann sollte es doch wohl ein innovatives Produkt von A. sein :-P
Flash wird sicherlich nicht von S.J. schlechtgeredet, weil es sehr ressourcenhungrig ist und damit der Akku schneller leer macht. A. hat einfach nur das PROBLEM, das viele keine Apps mehr über iTunes kaufen würden, weil man auf viele Spiele / Programme auf Flashbasis zurückgreifen kann, die kostenlos sind. Davon ausgehend, dass A. 30% des Umsatzes der verkauften Apps einstreicht, ist klar, warum der Konzern Adobe den schwarzen Peter zuschieben will. Schlussendlich verärgert A. mit diesem Kurs nur Kunden, die schon wieder eine Seite nicht betrachten konnten ... (heute besteht ja mittlerweile jede 3. zumindest teilweise aus Flash)
Ich werde mir zumindest keinen iPod ohne Flashunterstützung kaufen.
Ich denke der Technologie Aspekt HTML5 vs. Flash war nur ein Auslöser für den Brief von Steve Jobs. Was aber noch nicht bemerkt worden ist, ist dass was auch Steve schon bemerkt hat und was ja Adobe CEO angeblich unterstreicht.
"Wir wollen mit unseren Tools den Menschen helfen ...." Natürlich, die Frage ist doch nur auf welcher Plattform. Auf der Apple Plattform merke ich von der Hilfe / Unterstützung Seitens Adobe nichts. Die brauchen Jahre um die neue Creative Suite auf Apple raus zu bringen und Flash vernünftig der Mac OS X Versionen anzupassen. Die Frechheit und das denke ich lass man zwischen den Zeilen bei Steve Jobs ist, dass eine ganze Reihe User einfach verarscht werden von Adobe und wir als User es still schweigend hinnehmen.
Denn Facebook und co. die ja eindeutig auf Flash basieren sind zum Alltag geworden nicht nur für PC-User, sondern auch für Apple User und letztere stehen meist allein im Flash Wald und denken sich performant sieht anders aus :D
P.S.: Die aktuelle Kampagne auf der Adobe Seite grenzt dann noch an Verhöhnung aller Apple User. Da kann man Steve nur danken sich mal schützend mit Schild und Schwert bewaffnet vor seine User gestellt zu haben.
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