Der iTunes Store bewegt sich ins Web, aber bisher lassen sich die eigentlichen Inhalte nicht im Webbrowser nutzen. Laut CNET [1] soll in den Gesprächen mit der Filmindustrie das Thema Streaming zur Sprache gekommen sein.
Den Apple-Plänen schlägt allerdings Skepsis entgegen: Die Bosse der Hollywood-Studios wollen kein abgeschlossenes System, um nicht am Ende von Apple abhängig zu sein. Anders als beim digitalen Vertrieb von Musik gibt es starke Konkurrenz für Apple: Google kooperiert bereits über YouTube mit Medienunternehmen, zumindest in den USA wird Google mittelfristig auch komplette Filme bereitstellen - legal.
Der zweite große Konkurrent ist ein Firmenkonsortium namens DECE, in dem sich Adobe, Cisco, HP, Intel, Microsoft, Panasonic, Samsung und diverse Unternehmen aus der Musik- und Filmindustrie vereinigt haben, um plattformübergreifende Standards für Dateiformate und DRM zu entwickeln. Google und Apple nehmen nicht an DECE teil, Disney hat einen eigenen Dienst aufgebaut, der aber DECE-kompatibel sein soll.
Fragt sich, wie die Filmindustrie Plattformunabhängigkeit definiert. Mit H.264-Streaming könnte Apple leben - soll aber DRM zum Einsatz kommen, dürfte dies wiederum nicht von Apple stammen. Apple wird aber kein DRM eines anderen Anbieters einsetzen, wenn die Firma selbst bei eBooks zum eigenen „Fairplay“-DRM greift.
Videos aus der Wolke werden ohnehin eine Zeitlang US-exklusiv bleiben, bis dann nach einer kurzen Wartezeit (zwei bis acht Jahre), in der die Rechte geklärt werden, auch der Himmel über Europa bewölkt ist.












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Super
Wie ich es liebe in Europa zu wohnen... Schön das die Amerikaner alles zehn Jahre früher haben...