Für Zahlen, auf die Apple besonders stolz ist, gibt es eine Pressemeldung: In den ersten 48 Stunden gewann Ping eine Million Teilnehmer, ein Drittel derjenigen, die iTunes 10 bisher heruntergeladen haben. Es gibt aber auch einiges, was nicht so glatt läuft bei Apples sozialem Netzwerk.
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Dies dürfte allerdings hauptsächlich an der Neugierde liegen, die Steve Jobs mit der Präsentation von iTunes 10 geweckt hatte. Von einer richtigen „Ping-Community” kann erst gesprochen werden, wenn Ping-Nutzer noch mehr können, als ihre Freunde zu informieren, welchen Song sie zuletzt gekauft/bewertet haben. Das erste, was die meisten Ping-Nutzer festgestellt haben werden, ist, dass ihr Lieblingskünstler nicht bei Ping ist. Was im iTunes Store nicht existiert, kann außerdem nicht im Profil auftauchen. Dennoch dürfte Ping weiterwachsen: Apples Social Network erfordert nur sehr wenig Aktivität vom Nutzer und eine Erweiterung auf Filme, Podcasts und Apps ist naheliegend.
Ping wird aber auch von Problemen geplagt, die von anderen Social Networks bekannt sind: Benutzer müssen sich beispielsweise nicht mit ihrem echten Namen anmelden, was bereits zu einigen falschen Ping-Accounts geführt hat, beispielsweise „The Beatles” (Vorname „The”) und Steve Jobs. Diese sind bereits verschwunden und Apple hat einen Vorteil, den Twitter nicht hat, die Kreditkartendaten des Nutzers. Solange Hochstapler sich nicht unter falschem Namen bei iTunes angemeldet haben, kann Apple die Identität prüfen.
Außerdem leidet Ping bereits unter Spam - und damit sind nicht die hunderten „LOL”-, „I love u!”- und „Follow me!”-Kommentare gemeint, sondern Kommentare, in denen kostenlose iPhones und iPads versprochen werden. Ein großes Problem scheinen diese Spammer aber noch nicht zu sein: Zwar beschweren sich einige Ping-Nutzer in den Kommentaren darüber, aber Apple hat die Spammer einfach entfernt. Gegen Spam ist kein Dienst gefeilt, selbst wenn er relativ abgeschottet ist wie Ping.



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Find so oder so Ping, mehr oder weniger Sinnlos!
Ist halt nen reines Verkaufsnetzwerk, um mehr Songs unter die iTunes-Kunden zu bringen. Allerdings ist der Ansatz mit dem Netzwerk nicht schlecht. Apple wird da sicher noch einiges ausbauen. Die Sache, dass FaceBook ja Schnittstellen für Ping gesperrt haben soll, zeigt, dass sie wohl ne riesen Angst vor solcher Konkurrenz haben.
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