Die israelische Tageszeitung Haaretz berichtet auf ihrer Internetseite, dass der Zoll bei der Einreise nach Israel am einzigen internationalen Flughafen des Landes in Tel Aviv importierte iPads konfisziert. Grund für diese Aktion: Das integrierte WLAN-Modul funkt auf unerwünschten Frequenzen.
Die israelische Regierung hat seit dem 13. April 2010 ein Verbot für den Import des begehrten Apple-Tablets verhängt. Nach Angaben der Zollleitung sollen bereits zehn iPads konfisziert worden sein. Ein Israeli berichtet, dass das ihm abgenommene iPad laut Auskünften des zuständigen Kommunikationsministeriums nun von den Behörden zurück nach Amerika geschickt wird.
Ursache für den Tumult ist das WLAN-Modul des iPads, das unter anderem auf den Frequenzen von 5.500 bis 5.580 Megahertz funkt, die in Israel nicht für private Anwender freigegeben sind. Andere Hersteller umgehen dieses Problem, indem sie die Funkfrequenzen ihrer Geräte per Software steuern und besagte Frequenzen ausschließen. Da beim iPad noch nicht bekannt ist, ob die Sendefrequenzen einstellbar sind, verhängte die israelische Regierung vorerst ein Einfuhrverbot für iPads.
Dass Apple-Produkte in Israel einen schweren Stand haben, zeigte sich schon im Dezember vergangenen Jahres, als Sprengkommandos eine Laptoptasche irrtümlich für eine Bombe hielten und das enthaltene MacBook mit einigen gezielten Schüssen durchlöcherten.



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Sollte der letzte Absatz zum Schmunzeln anregen?
Angesichts der alltäglichen Attentate/Terrorakte mit Verletzten und Toten in Israel/Palästina wünschte ich mir etwas mehr Sensilibität. (Die Kofferbomben - Madrid, London etc. - lassen "grüßen"!)
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