ANDROID-, BLACKBERRY-, UND PALM-KILLER

Geheimwaffe iPod touch

07.12.09 | 16:48 Uhr - von Justus Zenker
Android-, BlackBerry-, und Palm-Killer:  Geheimwaffe iPod touch

Inzwischen wird fast jedes neue Smartphone mit halbwegs berührungsempfindlichem Bildschirm und bunten Symbolen als „iPhone-Killer“ betitelt. Dabei scheinen die Hersteller jedoch oft zu vergessen, dass das iPhone nicht allein dasteht: Fast die Hälfte aller Geräte mit iPhone OS sind iPods und somit eine mögliche Gefahr für alle anderen Smartphone-Hersteller. 

Laut dem Blog des Analyse-Unternehmens Flurry konnten bis September 2009 insgesamt 58 Millionen Geräte mit Apples iPhone OS verkauft werden. Vor allem iPod-touch-Eigentümer, immerhin 40 Prozent alle iPhone-OS-Anwender, sind für Apple interessant, da diese mögliche iPhone-Kunden darstellen. Haben sich diese Kunden einmal an iTunes und das iPhone OS gewöhnt, sinkt automatisch die Hürde sich zukünftig für ein iPhone zu entscheiden. Auch der Katalog an gekauften Apps dürfte für die Interessenten letztendlich ausschlaggebend sein, um sich nicht für ein Android- oder BlackBerry-Gerät zu entscheiden, sondern eben für ein iPhone.

Ein anderer Faktor der Apples Verkäufe weiterhin steigern könnte, findet sich in der Art der Anwendungen. Wie Flurry herausgefunden hat, sind vor allem soziale Netzwerke beziehungsweise Spiele mit Netzwerkfunktionen beliebt bei iPod touch- und iPhone-Eigentümern. Gerade diese Netzwerke eignen sich optimal für Mund-zu-Mund-Propaganda für den iPod touch.

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Bild von Gast

"Gerade diese Netzwerke eignen sich optimal für Mund-zu-Mund-Propaganda für den iPod touch."
Von Mund-zu-Mund-Beatmung habe ich ja schon gehört und auch Mundpropaganda ist mir nicht unbekannt, aber wie darf ich mir "Mund-zu-Mund-Propaganda" vorstellen? (Eventuellt so: "Hör mal Anne, mach mal den Mund auf, ich muss dir was erzählen!" ?)
Vielleicht sollte der Autor dieses Wort noch einmal überdenken... ;-)

Bild von Ventilator

Da hat Apple absolut recht. Vorallem Jugendliche, die sich im Moment keinen Handy-Vertrag leisten können und sich den iPod Touch kaufen wünschen sich ein iPhone und wenn das Geld dann da ist wird nicht mehr gezögert.

Bild von weltraum_pirat

"Mund-zu-Mund-Propaganda?" Legt man da dem Kunden die Worte in den Mund?
Ich stehe mehr auf Virales Marketing :)
http://www.youtube.com/watch?v=uF2djJcPO2A

Bild von Gast

Also man sollte trotz aller elitären Gefühle vielleicht einmal nachdenken und sich nicht über Sprichwörtlichkeiten echauffieren.
"Mund zu Mund Propaganda" ist ein gebräuchliches, umgangssprachliches Mittel, welches früher standardisiert gebraucht wurde, als es den Begriff des "viralen Marketings" noch gar nicht gab. Vielleicht sollte man einmal den Computer ausschalten und sich mit seinen Elten & Großeltern auf einen gemütlichen Plausch "aus der guten alten Zeit" einlassen. Bei dem Wetter passend eine Tasse Tee.

Bild von Gast

Mund-zu-Mund-Propaganda ist ein gängiger Marketingbegriff.

Bild von Philipp.St

Also jetzt mal ehrlich.....!!!

Wie langweilig muss es denn eigentlich einigen Leuten sein?

Ich denke jeder hat doch verstanden was mit "Mund-zu-Mund-Propaganda" gemeint ist....

Anstatt dankbar für Artikel zu sein, dem Redakteur ans bein Pissen.... TipTop sag ich da nur.......

Bild von Gast

@Phillip:
Ich finde den Artikel bis auf das hier diskutierte Wort exzellent, trotzdem wird es mir ja wohl erlaubt sein, den Autoren mit einem Augenzwinkern darauf hinzuweisen, dass er zwei völlig unterschiedliche Begriffe vermischt hat. Sowohl "Mund-zu-Mund-Beatmung" als auch "Mundpropaganda" stehen im Duden, "Mund-zu-Mund-Propaganda" hat es bisher zu keinem Eintrag geschafft. Es mag sein, dass diese Wortneuschöpfung mittlerweile schon regelmäßig von manchen Leuten gebraucht wird, der Verfasser dieses Artikels ist da bei weitem nicht der Erste.
Der-Dativ-ist-dem-Genitiv-sein-Tod-Autor Bastian Sick hat diesem Phänomen übrigens einen Eintrag im Zwiebelfisch-Abc gewidmet: http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,314590,00.html
Wir leben in einem freien Land, in dem es jedem gestattet ist, sich in jeder erdenklichen Sprache zu äußern, wem so viel an "Mund-zu-Mund-Propaganda" liegt, darf dieses Wort weiterhin benutzen, selbst wenn "Mundpropaganda" der einzig korrekte (und auch sinnvollere) Begriff ist...

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