Michael Pachter ist ein Analyst, dem die Firmen vertrauen, denn er nimmt die Gerüchte da auf, wo sie sich offenbaren: Im Kaffeesatz eines Latte Macchiato. Da er nichts anderes trinkt, haben seine Vorhersagen meistens etwas mit niedrigen Preisen zu tun: Er prophezeit, dass Nintendo des Preis der Wii irgendwann senken wird - und Nintendo senkt den Preis der Wii irgendwann.
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Von dieser Trefferquote können andere Analysten nur träumen. Albträume stehen hingegen den Spieleherstellern bevor, denn er stellt die etwas kühne These auf, dass der iPod touch ähnlich einer stationären Konsole - die sich während ihres 4-6 Jahre langen Lebenszyklus kaum verändert - jedes Jahr im Preis gesenkt wird. Spätestens bei 99 US-Dollar wird jedes neunjährige Kind einen touch und keinen DS oder eine PSP besitzen. Diese werden dann - ebenso wie die älteren bereits jetzt - in Sachen Preisen verdorben. Wer würde schon 20 Dollar für Tetris bezahlen, wenn es das Spiel auch für 4-7 Dollar für den touch gibt?
Kommentar Wenn sich Pachter in Preise verliebt hat, fehlt dem Analysten schon ab und zu der Blick für richtige Beispiele. Tetris ist sicher ungeeignet, denn schon lange vor Erscheinen des ersten iPhone waren die Preise für das Spiel kaputt: Tetris gibt es in Hunderten Varianten als Free- und Shareware. Tetris DS hat sich deshalb vor allem durch den deutlich gesteigerten Umfang und die bekannten Nintendo-Charaktere verkauft. Eine gewisse Gefahr ist den App-Store-Preisen aber nicht abzusprechen: Kaum eine Anwendung, die einen Monat im Rampenlicht steht. Spiele stehen daher unter besonderen Druck, früh ihre Produktionskosten reinzuspielen, bevor sie im App-Store-Sumpf versinken.


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wann kapiert es Maclife, das der DS einen Touchscreen hat und schon länger als iPhone und iPodtouch gibt.
Die Sache mit dem App-Store stimmt schon. Aber im Grunde sprechen wir von 2 verschiedenen Anbietern. Zum einen der Hersteller - Apple - und zum anderen die Anbieter der Software. Da sich Apple nicht drum kümmern muss, die einzelnen Spiele auch abzusetzen, sondern einfach dem Konsumenten die Wahl lässt, wird die Plattform noch einige Zeit weiter wachsen.
Was den Absatzdruck der einzelnen Spiele-Anbieter anbelangt, gebe ich dem Vor-Kommentator völlig Recht.
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