Mit dem Schlucken diverser Pillen und Pülverchen nehmen es Sportverbände häufig nicht so genau, doch ein iPod mit Kopfhörern im Ohr führt zur sofortigen Disqualifikation. Das musste jedenfalls Jennifer Goebel feststellen, die zwar am Wochenende die Damenwertung beim Lakefront Marathon in Milwaukee gewann, doch nachträglich wegen „iPod-Dopings“ disqualifiziert wurde.
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Wie der Newsdienst pressetext.de berichtet, war auf einem während des Marathons aufgenommenen Foto zu erkennen, dass die 27-jährige Läuferin während des Laufens einen iPod mit sich führte. Eine Klausel des aktuell geltenden US-Leichtathletikverbandes (USTAF) besagt, dass eine Verwendung von elektronischen Geräten bei Laufevents in den Eliteklassen generell nicht gestattet ist.
Die Läuferin findet das „lächerlich“. „Ich habe dort mitgemacht, um ein spaßiges Rennen mit Freunden zu erleben“, ärgert sie sich. Den iPod habe sie nur zwischen Meile 19 und 21 eingeschaltet, um sich ein wenig mit Alternative Rock und Techno anzutreiben. Genau diesen Effekt, dass einzelne Läufer sich durch Musik anspornen und sich einen „unfairen Wettbewerbsvorteil“ verschaffen, will das USTAF-Reglement aber verhindern. Von einschläfernder Musik scheinen die amerikanischen Offiziellen noch nichts gehört zu haben.
Betrachtet man den Eifer des US-Leichtathletikverbandes in diesem Fall, so könnte doch glatt der Eindruck entstehen, Technomusik sei effektiver als Blutdoping, das ja bekanntlich immens streng verfolgt wird.



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Es ist vollkommen korrekt, dass iPods bei Sportveranstaltungen verboten sind.
Niemand kann kontrollieren, was gehört wird, ob nun Musik, um sich anzuspornen oder auch Sprachinhalt, der beim Sport hilft...
Ich kenne das gar nicht anders und finde es vollkommen in Ordnung, dass weder MP3-Player noch Handys gestattet sind.
Und dann? Will man als nächstes verbieten, dass die Leute sich selber motivieren, indem sie sie sich immer wieder sagen "Du schaffst das ... du packst das ... halt durch ...." • Das es nicht erlaubt ist, wenn es in den Regeln steht, is ja ok. Finde es aber generell ein Witz, dass so etwas überhaupt mit in die Regeln aufgenommen wird oO Ich finde das fällt unter den Punkt "motivieren" und nicht "dopen" :o
und hipp Hop ist sch…. ja ja bla bla
Also ich weiß nicht höre auch Musik beim Joggen aber kann nicht bestätigen das ich dadurch schneller werde. Eher liegt das am Training und Willen. Hat Sie denn den iPod die ganze Strecke bei gehabt? Wäre ja dann auch Wettbewerbsverzerrung weil sie knappe 20g mehr mit hatte als alle anderen. :-P :-D Aber sollen sie mal machen, lieber wäre es mir wenn sie Wachstumsharmone und so etwas besser erforschen um damit Leute zu überführen.
Gruß Soundtrack
... mehr Leistung abzugeben.
Das kennt jeder, der schon mal mit Musik gelaufen ist die ihn motiviert.
Jedoch kommt die zusätzliche Energie nicht aus dem Musikspieler sondern aus dem Körper.
D.h., falls durch das Musikhören mehr Energie eingesetzt wird, wird diese irgendwann fehlen.
Man sollte dann übrigens auch die Beschallungen an der Strecke durch Trommler und Sambagruppen verbieten, diese motivieren auch. Vielleicht nicht jeden, aber genau darin läge ja dann die Wettbewerbsverzehrung.
Ich bin aus anderem Grund für das Verbot von Musikspielern bei Laufveranstaltungen. Diese Läufer bekommen oft nicht mehr mit was um sie herum passiert, wer sie überholen will, wenn sie eventuell blockieren, wenn unbewußt Laufreihen gebildet werden.
Das ist wirklich nervig, vor allem bei Laufveranstaltungen mit großen Teilnehmerzahlen wie z.B. Berlin-Marathon, Berlin-Halbmarathon und div. Firmenläufe.
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