Wer sich in öffentlichen Verkehrsmitteln mit den eigenen Kopfhörern extrem lautstark beschallt, nervt nicht nur andere Fahrgäste sondern schädigt auf Dauer auch das eigene Gehör. Schon im Oktober vergangenen Jahres wurden von der EU Gutachten angestrengt und Maßnahmen verlangt. Nun soll ein Hinweis auf der Verpackung vor Gehörschäden warnen und die Standard-Lautstärke begrenzt werden.
Die Generaldirektion für Verbraucher-Angelegenheiten habe der britischen The Times mitgeteilt, dass die aktuellen Sicherheitsmaßnahmen nicht ausreichen, um die Ohren der Kunden zu schützen. "Es wird standardmäßige Lautstärke-Einstellungen geben, damit die Menschen sich selbst schützen können sowie neue Hinweise entweder auf dem Display oder den Geräten selbst", so die Quelle aus der EU-Kommission. Zwar sollen die Nutzer von den voreingestellten 80 Dezibel Maximallautstärke abweichen können, doch zunächst müssen sie diverse Hinweise und Warnungen über sich ergehen lassen. Momentan gängige 115 Dezibel werden der Behörde zufolge um weitere 7-9 Dezibel dadurch erhöht, dass die Tonquelle sich direkt am Ohr befindet.
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Der damaligen Studie zufolge sollen in Europa bis zu 10 Millionen Menschen in den nächsten zwanzig Jahren unter Hörschäden leiden, weil sie zu laut Musik gehört haben. Die hierauf fußenden Vorschläge der Kommission werden zunächst mit Vertretern der einschlägigen Branchen diskutiert um ihnen eine Chance zu geben, angemessen auf die neuen Regelungen zu reagieren. Betroffen seien Produkte, die in zwei Jahren auf dem Markt erscheinen. Bis dahin wird auch die durchgestylte iPod-Verpackung entsprechende Ohr-Warnungen tragen müssen.





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Neulich hab' ich mich an einem Blatt Papier verschnitten. Ob auf Papier künftig auch EU-Warnungen aufgedruckt werden müssen?
Nein, im Ernst: Wieder mal totaler Schwachsinn von der EU. Früher oder später wird den Klopapierherstellern noch vorgeschrieben, wie die Beschaffenheit der Oberfläche sein muss, um nicht die empfindliche Haut zu reizen :-/
Also ich würde die Begrenzung der Lautstärke akzeptieren, ABER NUR wenn die EU auch die Lautstärke in den U- und S-Bahnen reduziert bzw. beschränkt.
Es ist ja kein Wunder das ich Schwerhörig werde, wenn mein iPod über die Lautstärke der Bahn brüllen muss.
Solange man die Lautstärke weiterhin über den voreingestellten Wert erhöhen kann sehe ich kein großes Problem. Die Warnungen sind ja nicht so schlimm und teilweise wird wirklich mit einer extremen Lautstärke gehört. Wenn ich mir im Zug einen Podcast anhöre und den lauter stellen muss weil aus dem Kopfhörer einige Sitze weiter die Musik zu laut ist, kann das wirklich nicht gut für die Ohren sein.
zur akustischen umweltverschmutzung kommt nun auch
die zusätzliche verschmutzung durch druckerschwärze.
Steht nicht auch auf den zigarettenpackungen irgendwas ?
Hohlköpfe kapieren weder das eine noch das andere.
Sie trösten sich damit, dass es immer bessere medikamente
und immer leistungsfähigere kopfhörer geben wird . . .
Und neben den "passivrauchern" wird es dann auch den
versicherungsjuristisch anerkannten "passivhörer" geben.
Mit den besseren medikamenten kann man dann den
zornes-puls (wegen des depperten kreischens bis 5 und mehr
metern entfernung) herunterholen,
mit den "besseren" kopfhörern die hörnervschädigungen
kompensieren . . . naja . . .
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