Den Kontrast zu einem Artikel der L.A. Times, in dem sich Firmen hochzufrieden mit den iAds zeigten, bildet ein Bericht des Wall Street Journals: Werbeagenturen und Firmen kritisieren lange Wartezeiten und die Abhängigkeit von Apple.
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Denn Apple entwickelt derzeit jede iAd in Eigenregie, dadurch dauert es deutlich länger, eine iAd-Anzeige zu erstellen, als normale mobile Werbung. In einigen Fällen habe sich die Fertigstellung um zwei Wochen verzögert. Chanel soll keine iAd-Kampagne mehr planen.
Unter Berufung auf Personen, die mit der Sache vertraut sind, befinden sich sowohl Apple als auch die Werbeagenturen noch in einer Lernphase. Apple habe das Anzeigengeschäft unterschätzt und müsse nun herausfinden, wie am Besten mit Werbeagenturen umzugehen ist. Letztere müssten wiederum lernen, was mit der Technologie möglich ist - Apple hat für einen späteren Zeitpunkt ein SDK angekündigt, aber noch nicht ausgeliefert.
Die Firmen, die schon iAds geschaltet haben, haben wiederum Probleme, ihre eigenen Anzeigen zu finden, da Apple nicht verrät, wie oft sie in welchen Apps erschienen sind. Die „Lücken” im iAd-Angebot füllen derzeit vor allem die Entwickler, für die ein Aufrufen einer iAd 25 US-Cents kostet (statt 2 US-Dollar).
Für Apples Konkurrenten ist der langsame iAd-Start eine Chance, mit interaktiveren Anzeigen nachzuziehen. Wie erfolgreich iAd ist, kann erst 2011 beurteilt werden, wenn das SDK verfügbar ist und sich iPhone-Besitzer an die Anzeigen gewöhnt haben. Ein Teil des Erfolgs der Nissan-iAd dürfte sicher die Neugierde ausmachen, die Verzögerung bei der Entwicklung der iAds könnte daran liegen, dass Apple sie auch verwenden wird, um das geplante SDK zu verbessern.
Die nächste Veränderung für Apples Werbenetzwerk wird mit der Veröffentlichung von iOS 4.x für das iPad kommen. Erst danach ist die Veröffentlichung eines SDKs sinnvoll.



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Das iAd SDK wird es nicht erst in 2011 geben sondern das gibt es bereits (spätestens) Juli für Mitglieder des iPhone Developer Programs zum Download. Erhältlich sind u.a. diverse Beispiel-Ads und eine App mit der die eigenen Ads auf dem iPhone getestet werden können. Vor dem Start waren dieses SDK natürlich noch nicht verfügbar, sodass es der Hilfe von Apple bedurfte (die man auf Wunsch sicher noch jetzt in Anspruch nehmen kann) und Apple wird die Anzeigen natürlich vorher noch überprüfen, aber das iAd SDK gibt es längst schon.
Hmm - wenn man in der Bild Zeitung inseriert ist man von Bild abhängig.
Was ist bei der Werbung über Apple anders?
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