Neben der New York Times gilt das Wall Street Journal als die Zeitschrift mit den besten Beziehungen zu Apple. Laut deren Quelle ist keine Rückrufaktion für das iPhone 4 geplant. Außerdem gibt das WSJ einen interessanten Einblick in die Zusammenarbeit zwischen Apple und den Netzbetreibern.
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Denn natürlich wird jedes Telefon nicht nur auf dem Apple Campus, sondern auch in freier Wildbahn getestet, sowohl von Apple-Angestellten, als auch Mitarbeitern der Netzbetreiber. Die Testphase vom iPhone 4 soll deutlich kürzer als bei Telefonen der Konkurrenz gewesen sein, dies macht es natürlich schwieriger, Probleme zu finden und vor allem noch rechtzeitig zu beheben. Hinzu kam das Tarngehäuse, so dass sich das Test-iPhone letztlich nicht so verhielt wie das richtige iPhone 4.
Außerdem sollen deutlich weniger Testgeräte im Vorfeld verteilt worden sein, was die Fehlersuche für AT&T noch weiter erschwerte - freilich hält es Apple nicht davon ab, Empfangsprobleme weitgehend dem US-Exklusivpartner in die Schuhe zu schieben. Im iOS 4.0.1 kommt für die Balkenberechnung nun eine „Formel” von AT&T zum Einsatz, außerdem soll der Netzbetreiber Apple geholfen haben, die Netzwerkbeanspruchung des iPhones zu reduzieren, da das iPhone unnötig viele Anfragen gestellt haben soll.
Die normale Testphase von neuen Mobiltelefonen dauert laut dem WSJ 14 Wochen, Apple lässt den Partnern aber deutlich weniger Zeit. Schon häufiger soll es dabei zu Konflikten zwischen dem Design und der Funktionalität gekommen sein: Der erste iPhone-Prototyp soll eine Metallrückseite gehabt haben - sieht schick aus, aber schirmt eben auch die Mobilfunksignale ab. Die zwei iOS-Geräte mit Metalrückseite, iPod touch und iPad, haben daher auch etwas Plastik verbaut, als „Fenster” für den Mobilfunk. Auch die Nachfolgemodelle, iPhone 3G und 3GS, sollen beim Empfang anderen Telefonen unterlegen gewesen sein.



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