Wird Apples Facetime ein offener Standard für mobile Videogespräche? Das könnte ein Ergebnis aus dem Streit zwischen dem israelischen Start-up Unternehmen Fring und Skype, dem Marktführer für VoIP werden, der Facetime auf dem iPhone 4 in Position bringt.
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Erst in der vergangenen Woche wurde die Fring App, die Videotelefonie auf dem iPhone 4 möglich macht, aktualisiert. Kurz darauf musste das Unternehmen für IM und VoIP kurzzeitig einen eingeschränkten Support für Fring-Anrufe zu Skype-Accounts mitteilen. Videotelefonie sei nur noch zwischen Fring-Nutzern untereinander möglich.
Inzwischen blockiert Skype den Zugang von Fring zum Skype Leitungsnetz. Mit der Begründung, es liege ein Verstoß gegen Skype Nutzungsbedingungen vor, so berichtet AppleInsider. Skype dominiert zwar den Video Chat und Voice over IP Markt mit seiner Desktop Software, bietet aber in seiner mobilen App keinen Videochat an.
Fring dagegen hat den Markteintritt mit einem Chat Client geschafft, der auf Skypes Netzwerk aufsetzt. Die Fring App gibt es für Android, Symbian und iPhone-Nutzer. Das eigene Fring Leitungsnetz allerdings brach schon ein, als viele iPhone Nutzer die App ausprobieren wollten. Ein daraus resultierender Streit zwischen Fring und Skype führte dazu, dass auch Android-Anwender ihre Verbindung zu Skype verloren.
Fring Nutzer bleiben lediglich Anrufe zu anderen Fring-Nutzern. Das mag Apples Facetime Aufwind geben. Zwar ist Facetime für iPhone 4-Nutzer und nur über WiFi zugänglich, doch bringt letzteres eine größere Übertragungsqualität. Apple hat bereits angekündigt, Facetime für andere Plattformen zu öffnen. Die einfache Bedienbarkeit von Facetime kann durchaus dazu beitragen, die Videotelefonie populärer zu machen.



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