Die Electronic Frontier Foundation (EFF), eine Bürgerrechtsbewegung für den digitalen Raum, hat sich äußerst kritisch zu einem Patentantrag aus Cupertino geäußert. Wie kürzlich bekannt wurde, beantragte Apple den Schutz einer Diebstahlsicherung, die automatisch erkennt, ob das Gerät gestohlen wurde.
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Wer kennt ihn nicht, den Macintosh-Werbespot, der im Jahr 1984 in Anlehnung an den Roman von George Orwell ausgestrahlt wurde. Damals präsentierte Apple sich als Retter in der Dystopie, Zerstörer der unterdrückenden Herrschaftskaste. Die EFF wirft dem Unternehmen nun vor, selbst deutlich weiter in die Privatsphäre seiner Nutzer vordringen zu wollen, als dies nötig wäre. „Apple wird wissen wo Sie sind, wer Sie sind, was Sie tun und sagen und sogar wie schnell Ihr Herz schlägt“, so Julie Samuels.
Das Schicksal der vielen Daten, die sich auf diese Weise sammeln ließen, sei jedoch in keiner Weise geklärt. Einerseits könnten die Informationen gestohlen oder abgefangen werden. Andererseits bestehe die Gefahr, dass US-amerikanische Behörden die Herausgabe der Daten verlangen, sofern sie etwa für die Ermittlungen in einem Strafverfahren relevant sind. Auf solche Eingriffe wiederum haben wir hierzulande wenig Einfluss und zudem kaum Möglichkeiten, uns gegen sie zu wehren.
„Das Patent ist geradezu gruselig und dringt sehr viel mehr als es zum Schutz vor Diebstahl nötig wäre in die Privatsphäre ein“. Noch handelt es sich aber natürlich um einen Patentantrag, nicht mehr und nicht weniger. Oft genug schaffen solche Ideen es niemals in die Serienreife. Sollte es allerdings so weit kommen, werden Datenschützer die geplanten Maßnahmen noch einmal genau unter die Lupe nehmen müssen.



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Zitat: "Auf solche Eingriffe wiederum haben wir hierzulande wenig Einfluss und zudem kaum Möglichkeiten, uns gegen sie zu wehren."
Doch haben wir! Es ist die Möglichkeit schlecht hin. Solche Unternehmen müssen konsequent bei Kaufentscheidungen links liegen gelassen werden.
hat zu viele Hollywood Produktionen gesehen und
die Chips sind ihnen dabei nicht gut bekommen.
Wie beim letzten Mal blasen sie sich immer gewaltig auf.
Und dann ...
... nicht auszumalen waspassieren könnte wenn Apple weiß wie schnell mein Herz schlägt... das sind echt sensible Daten!
Damit könnte man echt die Welt an sich reißen!
Lobbypolitik auf dem Niveau von Verschwörungstheorien.
Kennt man eigentlich noch die Zeiten, in denen Apple für seine realen technischen Neuerungen einfach nur still bewundert wurde und nicht jede skizzierte Flatulenz des Konzerns zu einer schlagzeilengetriebenen Hysterie aufgeblasen wurde? Wenn man etwa den Spiegel Online-Artikel zu dem Thema liest, kann einem nur noch schlecht werden von so viel Bullshit-Journalismus.
Wie sich manchen in die Hose sch*****, wegen ungelegter Eier, das geht auf keine Kuhhaut.
Weil ja das Patent schon alle Möglichkeiten darstellt, die der Nutzer ha oder auch nicht ... das ist doch nur eine Funktionsbeschreibung, wie das umgesetzt wird steht ja noch nicht mal fest ...
@ Namenloser Poster Nummer1
Mann sollte, vllt Texte bis zum Ende lesen und nicht bei der Hälfte aufhören ....
Der Patentantrag ist doch nicht das Problem, sondern wie und ob man Ideen umsetzt und ob eine Gesellschaft das will! Politiker sollten das in einem Staat und erst recht in einer Staatengemeinschaft moderieren, überschauen aber regelmäßig nicht mehr die Folgen ihres (nicht)handelns. Standardausrede: "Der Markt wird's schon richten!".
Jedes Volk hat die Politiker, die es verdient. Also was wollt ihr? Völlige Freiheit oder absolute Kontrolle? Der richtige Weg dazwischen ist schwer zu finden, weil Egoismus eine starke Triebfeder des Menschen ist und aber auch alles zerstören kann.
Mal unabhängig von diesem Patentantrag ist eine deutliche Tendenz zu erkennen. Leider unterscheidet sich Apple da nur geringfügig von Google. Ich denke, dass der Umgang mit Daten jeglicher Art grundsätzlich hinterfragt werden sollte. Es geht hier nicht um den Puls den einzelnen, sondern um Informationen über Massen. Diese Informationen stellen eine Macht in der heutigen Gesellschaft dar. Wie mächtig ein einzelnes Unternehmen sein sollte muss jeder für sich selbst reflektieren.
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