Als wären die laufenden Verfahren in Australien, Deutschland, England und vor 47 weiteren Gerichten weltweit nicht genug, beginnt Ende des Monats zwischen Apple und Samsung ein weiterer Prozess, diesmal in Apples Heimat-US-Bundesstaat Kalifornien. Apples Schadensersatzforderung kann sich sehen lassen: Ganze 2,525 Milliarden US-Dollar verlangt der Mac-Hersteller für die Verletzung von Patenten.
Dabei steht Apples Vorwurf im Mittelpunkt, Samsung hätte nur durch die „Funktionsweise und den Look“ der Galaxy-Produkte Apple vom Smartphone-Thron stroßen können. Klar, dass der koranische Hersteller den Fall komplett anders einschätzt: Man habe seine eigenen „einzigartigen“ Produkte entwickelt, um die Nummer Eins zu werden. Samsung müsse nicht Apple, sondern Apple Samsung Schadensersatz für die Verwendung patentierter Technologien zahlen.
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Apples Forderung setzt sich aus zwei Kostenstellen zusammen. So fordert Cupertino zum einen zwei Milliarden US-Dollar für Samsungs „unzulässige Bereicherung“ aufgrund des kopierten Designs, 500 Millionen für entgangene Gewinne sowie 25 Millionen US-Dollar an Lizenzgebühren. Laut Reuters nennt Apple die Schätzung allerdings „konservativ“ – gut möglich, dass die Forderungen um Laufe der Verhandlung noch steigen.
Nur „dreizehn Minuten nach Apples Antrag“ habe Samsung wiederum Apple beschuldigt „ die legitime Konkurrenz ersticken zu wollen und die Verbraucherwahl einzuschränken, um die historisch exorbitanten Gewinne aufrecht zu erhalten“. Die bisherigen Erfolge habe Apple Samsung zu verdanken, deren patentierte Technologien Apple verwendet habe. Wie FOSS Patents schreibt, könnte Apple schuldig befunden werden, fünf Samsung-Patente zu verletzen.
Doch während drei der fünf Vorwürfe auf Patentrechtsverletzung nicht sehr erfolgreich scheinen, handelt es sich bei den beiden anderen Patenten um Standardpatente, für die Samsung im schlimmsten Fall „faire“ Lizenzabgaben verlangen muss: Maximal 0,0049 US-Dollar pro verkauftem Gerät. Sollte jedoch Samsung vor Gericht schuldig befunden werden, Apples Nicht-Standardpatente zu verletzten, läge der Betrag pro Gerät deutlich höher.
Apples Ziel sei es jedoch nicht, von Samsung Lizenzkosten zu erhalten, sondern die Koreaner dazu zu bringen „nach den Regeln zu spielen. Sie müssen ihre eigenen Dinge erfinden. Das flagrante Kopieren und die massiven Urheberrechtsverletzungen müssen aufhören.“
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Das sehe ich genauso. Das schamlose Kopieren muß aufhören.
Reduzieren wir doch einfach nur mal die ganze Komplexität der Abkupferrei seitens Samsung auf die Anordnung der unteren vier Icons im oberen Vergleichsbild der Redaktion: Apple hat das Look-and-Feel mit seinem ersten iPhone entwickelt. Bis dahin gab es nur Slider und Handyknochen.
Klar kann man nicht immer alles neu erfinden, aber Samsung hat Apple als Sprungbrett missbraucht, sich auf Grundlage derer Ideen reich produziert.
Nochmals ein Zitat von Steve Jobs:
"Picasso sagte immer: "Gute Künstler kopieren, große Künstler klauen." Und wir haben schon immer schamlos gute Ideen geklaut."
Sagt eigentlich alles, oder?
@Gast
Du hast soeben auch gestohlen!
Hier gibt's keinen Gast, der gepostet hat!!!
Na toll...
Vor kanpp 10 Stunden ist Apple mit dem Verkaufsverot gegen das 10.1N gescheitert und schon fangen siw wieder an.
Apple könnte sich doch problemlos die Nummer 1 der Smartphoneverkäufe wieder beschaffen wenn sie ihr Geld nicht bei den ganzen Klagen verschwenden würden sonder das iPhone einfach um 100€ im Preis senken würden.
Die ganzen Berichte über diese Klagerei nervt echt nur noch.
Apple ist Nr. 1 in Samsungbashing. Offensichtlich haben die Herrn aus Cupertino höllisch Angst vor den Koreanern, sonst würden sie nicht so exzessiv versuchen Samsung vom Markt zu drängen. Jedes Mittel ist recht: vom madig machen in der Presse bis hin zu Klagen. Verwundert bin ich nur wie dankbar und kritiklos das Samsungbashing in der Fangemeinde aufgenommen wird.
Kritik? Bei apple Jüngern?
Erwarte bitte nicht zu viel ;)
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