Google konnte in der ersten Verkaufswoche in den USA gerade einmal 20.000 Einheiten seines Smartphones Nexus One absetzen. Nun einigte sich das Unternehmen mit seinem Vertragspartner T-Mobile auf eine Preissenkung um 100 US-Dollar. Erfolgsgeschichten lesen sich anders. Unsere französischen Kollegen von PC INpact [1] haben da so ihre Vermutungen, warum der Verkaufsschlager-Effekt ausblieb.
Ein weiteres wichtiges Hindernis, das den Rekordzahlen im Wege gestanden habe, sei die Vertriebsmethode. Es gibt kein Geschäft, in dem man das Nexus One einmal in die Hand nehmen kann um es auszuprobieren. Dadurch bleibt nicht nur die „Laufkundschaft“ aus, sogar tatsächliche Interessenten dürften sich genau überlegen, ob sie die Katze im Sack kaufen möchten. Daher kostet also das Google-Smartphone fortan nur noch 279 US-Dollar und alle Kunden, die es zum alten Preis bereits erworben haben, erhalten eine Gutschrift über den Differenzbetrag.
Nun können Google und T-Mobile nur noch auf ausreichend Mund-Propaganda und gute Presse hoffen. Kleinere Probleme mit dem 3G-Empfang seien jedoch selbst dieser Art viralen Marketings hinderlich. Vielleicht sollte man sich in Mountain View die eine oder andere Idee aus Cupertino leihen, was Verkaufs- und Werbe-Strategien angeht.













Artikel kommentieren