Zur Produktion seiner Produkte ist Apple auf zwei Arten von Unternehmen angewiesen: Jene wie Sharp, die Einzelteile wie das iPhone-Display produzieren und Unternehmen wie Hon Hai Precision Industry Co, besser bekannt als Foxconn, die für Apple die Endmontage übernehmen. Zumindest einen Teil der Arbeit wollen Sharp und Foxconn künftig mit einer gemeinsamen Fabrik meistern.
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So soll Sharp künftig Hon Hai Precision Industry Co in der Herstellung von Displays, unter anderem für Apples iPhone, mit Know-how unterstützen, berichtet Reuters unter Berufung auf den Nikkei Business Daily. Bereits im März hatte Foxconn 46,48 Prozent von Sharps Fabrik im japanischen Sakai übernommen, Japans „forschrittlichster Display-Fabrik“. Damit gehört dem taiwanischen Unternehmen bereits ein Anteil von 11 Prozent an Sharp.
Mit Sharps Hilfe, die sich Foxconn umgerechnet knapp 670 Millionen Euro kosten lassen soll, möchte Apples Haus-und-Hof-Lieferant vor allem das Qualitätsmanagement in der geplanten Fabrik im chinesischen Chengdu verbessern. Nach einem relativ schlechten Geschäftsjahr kann Sharp wiederum die Finanzspritze aus Taiwan gut gebrauchen.
Vom bisherigen Partner Sony will sich Shap hingegen trennen. Aktuell hält Sony 7,04 Prozent an Sharps Display-Fabrik in Sakai.
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