Mit 45 Milliarden US-Dollar ist „Olympia“ derzeit die zweitwertvollste Marke der Welt – lediglich Apple übertrifft die Marke um 25 Milliarden US-Dollar. Doch das große Geld mit Worten wie „Olympic“ oder „London“ dürfen nur die Hauptsponsoren machen. So darf auf dem Olympia-Gelände ausschließlich McDonalds Fritten verkaufen und Visa die Geldautomaten stellen. Doch auch der britische Mobilfunker BT lässt sein Recht, „exklusiver Mobilfunkpartner“ zu sein, auf dem Gelände durchsetzen: Persönliche WLAN-Hotspots wie das iPhone sind verboten.
Für eine ausreichende WLAN-Abdeckung hat die britische BT gesorgt. Doch wer eine Stunde im WLAN-Netz surfen will, zahlt umgerechnet knapp 7,50 Euro pro Stunde. Dank des „Persönlichen Hotspots“, einer iOS-Funktion mit der sich die Mobilfunkverbindung per Wi-Fi teilen lässt, sollte dies zumindest für iPhone- und iPad-Eigentümer kein Problem sein. Eigentlich, denn die Verwendung sogenannter persönlicher Hotspots ist auf dem gesamten Gelände verboten.
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Um das Verbot durchzusetzen, kommt laut theage.com.au auf dem Olympia-Gelände sogar die „Wi-Fi-Polizei“ zum Einsatz. Die mit speziellen Antennen ausgestatteten Fahnder können gezielt Wi-Fi-Sender ausfindig machen, um die Eigentümer auf das bestehende Angebot „hinzuweisen“. Die WLAN-Spürhunde sind Teil einer kompletten Marken-Polizei des London Olympic Organising Committees, kurz LOCOG, die auch sämtliche andere „inoffiziellen“ Produkte – von T-Shirts und Schals, über Kuchen mit olympischen Ringen bis hinzu den besagten Fritten alles verbietet, das nicht von einem offiziellen Partner stammt.
Mehr zu: iPhone | Olympia 2012 | Persönlicher HotspotSomething you won't see on TV, this is the Olympics Wi-Fi Police. They seek unauthorized wifi signals & shut them down. twitter.com/SadaoTurner/st…
— Sadao Turner Esq. (@SadaoTurner) August 1, 2012





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Die spinnen, die Engländer ;-)
Lächerlich
Naja, daran sieht man eben wieder mal wie weit es mit der Geldgier gekommen ist.
Ach das gibts auch auf der Stuttgarter Messe.....Da hat man das Wlan auch an einen "Spezialisten" vergeben, der dann ein paar Anzugträger durch die Welt schickt. War mir allerdings wurscht, wie 50 anderen auch....
Was ich wann und wo einschalte geht den nix an und wenn Sie mich vom Stand jagen, bitte....dann komm ich nie wieder.
Haha! Von denen würde ich gerne mal angesprochen werden, wir Wind säht wird Sturm ernten!
richtig, einfach solche veranstalltungen meiden, wenn die es damit übertreiben.
Kommt ja noch, dass die im nächsten schritt das mobile internet verbieten :D
So richtig die Empörung in den Kommentaren hier ja ist, streng genommen geht sie am m.E. eigentlichen Kern des Problems vorbei: nämlich der fortschreitende Privatisierung bisher öffentlichen, jetzt aber nur noch öffentlich zugänglichen Raumes.
Der wesentliche Unterschied ist ja, dass (im Falle Olympia) LOCOG das Hausrecht auf dem (nur noch öffenlich zugänglichen, realiter aber privaten) Gelände beansprucht. 'Privat' im hier relevanten Sinne kommt seiner ursprünglichen Bedeutung 'berauben' sehr nahe.
Kritisch ist aber dabei, dass es gerade in UK (aber nicht nur dort) immer mehr solche Areale gibt – und beleibe nicht nur Firmen- oder Eventgelände, sondern auch privatpolizeigesicherte Wohngebiete, in denen der Besucher mit dem Betreten den Benutzungsordnungen des lokalen, oft kräftig(er)en Recht(e)habers zustimmt.
Eine solche Entwicklung kann, wenn unkontrolliert, eine Gefahr für die Freiheitsrechte einer Gesellschaft darstellen. Deren Erosion kommt ja fast unmerklich schleichend. Das ist es, wogegen m.E. opponiert werden und man sich empören sollte.
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