Hatte Brian Hogan, dem das nächste iPhone in die Hände fiel, ernsthaft versucht, den Besitzer zu finden, bevor das Gerät an Gizmodo verkauft wurde? Die freigegebenen Dokumente, die zur Hausdurchsuchung führten, belasten ihn - und zeigen das gestörte Verhältnis zwischen Gizmodo und Apple.
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Die Dokumente belegen, dass Apple mit den Ermittlungsbehörden zusammengearbeitet hat und den Schaden durch die vorzeitige Enthüllung auf Gizmodo.com als groß bezeichnete. Verkäufe aktueller Apple-Produkte würden leiden, da einige Kunden nun abwarten würden (nicht jeder iPhone-Besitzer weiß, dass Apple normalerweise im Juni/Juli ein neues iPhone vorstellt). Die Apple-Vertreter beschrieben den Wert des Prototypen als nicht bezifferbar. Der Tipp, dass Hogan etwas mit dem Verkauf zu tun haben könnte, kam schließlich von einer Zimmergenossin. Mit der Polizei kooperierte sie, um nicht selbst unter Verdacht zu geraten.
Hogan soll frühzeitig von der Identität des Apple-Entwicklers gewusst und nach dem Verkauf versucht haben, Spuren zu beseitigen. Angeblich wurden ihm 10000 US-Dollar versprochen, wovon die zweite Hälfte gezahlt wird, wenn Apple das Gerät offiziell vorstellt.
Steve Jobs soll nach der Veröffentlichung der iPhone-Vorstellung persönlich den Leiter von Gizmodo.com, Brian Lam, kontaktiert und die Rückgabe verlangt haben. Lam erklärte sich dazu bereit - aber nur wenn er eine Bestätigung erhält, dass es sich um ein echtes Apple-Gerät handelt. Diese Bestätigung kam letztlich von den Apple-Anwälten. Als Begründung gab Lam an, dass die Apple-Presseabteilung in letzter Zeit Gizmodo schlecht behandelt habe (beim iPad), daher sei man gezwungen, aggressiver vorzugehen.
Der Prototyp soll die ungeschickte Untersuchung durch Gizmodo nicht gut überstanden haben, Apple-Angestellte stellten diverse Schäden fest.
Das PDF-Dokument dürfte sicherlich schon in ein Drehbuch umgearbeitet werden, ein absichtlicher Verlust des iPhones ist damit noch unwahrscheinlicher geworden - zumal Apple ohnehin eine stärkere Kontrolle über absichtliche „Leaks” bevorzugt.



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Da bin ich doch mal gespannt ob Gizmodo auch bei zukünftigen Events noch einen Live Ticker anbietet, oder ob Apple ihnen den Zugang verwehrt.
Apple soll doch einfach froh sein, kostenlose Publicity zu bekommen. Entwickler kündigen, der das iPhone verloren hat und fertig. Ich verstehe das TamTam nicht.
...Irgendwie eine Frechheit, Leute zu schicken, die einem die Haustüre eintreten, das halbe Haus / das ganze "Arbeitsmaterial" ausräumen...
Wie läuft das dann, bekommt der das wieder? wann?
Bekommt er irgendwas entschädigt? wie arbeitet man in der Zeit ohne Computer? mit dem IPhone?
Hat man in der Situation irgendeine Chance?
Dann kopieren die die Meldungen von anderen Seiten...
@Robs: Die Frage ist, ob Gizmodo von Apple offiziell eingeladen wird oder nicht. Und wenn nicht, dann finden die garantiert einen Weg. Sei es nun über einen Mittelsmann, der die Bilder und die News in den Live- Ticker von Gizmodo reinhämmert.
Ich sag da nur "ANSEHEN"?
http://www.thedailyshow.com/watch/wed-april-28-2010/appholes
Ich finde nicht, dass Apple falsch handelt.
1. Wirklich verloren oder geklautes Iphone ?
2. Steve Jobs persönliche Anfrage zur Abholung ablehnen ?
3. Das neue Gerät auseinander bauen und dann noch leicht kaputt machen dabei?
4. Den Umsatz bis zur offiziellen Keynote ruinieren?
5. etc...
Des Publikators Wohnung durchsuchen um eventuell weitere firmeninterne Informationen zu
zu sichern und eine Anzeige wegen Hehlerei,Diebstahl, Beschädigung trifft das ganze doch ziemlich auf den Punkt meiner Ansicht nach!
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