Wer eine Hardware für den Dock Connector entwickeln und verkaufen will, muss sie von Apple für das „Made for iPhone”-Programm zertifizieren lassen. Akai und Line 6 haben dies gemacht - wer aber für deren Hardware entwickeln will, muss gleich zwei Prüfungen überstehen.
ANZEIGE
Apple hatte mit dem iOS 3 Apps erlaubt, Hardware am Dock Connector anzusprechen. Doch die erwartete Flut an Hardware-Erweiterungen blieb aus - die Entwicklungskosten für Hardware sind deutlich höher, die Prüfung durch Apple lang und eine Ablehnung nicht ausgeschlossen. Selbst wenn die Hardware das „Made for iPhone”-Logo bekommt, können sich Kunden nicht darauf verlassen, dass sie auch mit dem nächsten iPhone läuft.
Line 6 (MIDI Mobilizer) und Akai (SynthStation) haben es geschafft, doch es ist nicht ganz so einfach, deren Hardware zu unterstützen. Apples SDK-Richtlinien sehen vor, dass die Hardware-Hersteller die entsprechende App erst auf eine Liste mit erlaubten Apps setzen muss. Diese Ergänzung muss dann noch von Apple genehmigt werden.
Natürlich können die Hardware-Hersteller über ihre SDKs eigene Einschränkungen aufstellen. Line 6 verlangt von Entwicklern Verschwiegenheit (NDA) und Einblick in die Verkaufszahlen. Open-Source-Software ist schwierig, aber wenn ein Entwickler mit einer der Bedingungen Probleme hat, ist Line 6 gesprächsbereit. Auch das SDK von Akai steht unter einem NDA, Einblicke in die Verkaufszahlen verlangt man aber nicht.



Artikel kommentieren
Kommentar hinzufügen