Im iPhone 5 könnte weniger Samsung stecken als noch in den Vorgängermodellen: Apple bestellt angeblich weniger Flash- und DRAM-Speicher und hat zumindest für den Verkaufsstart drei Samsung-Konkurrenten Aufträge erteilt. Mit den Patent-Auseinandersetzungen soll dies aber nichts zu tun haben.
DRAM- und NAND-Chips sollen zunächst von Toshiba, Elpida und SK Hynix kommen, Samsung bleibt aber auf der Liste für iPhone-Speicherlieferanten. Samsung ist sowohl auf dem DRAM- als auch NAND-Markt Marktführer, Elpida musste Konkurs anmelden, wurde aber von Micron gekauft. Die Speicher-Bestellungen Apples sollen 2012 "nur" noch 2,5 Prozent der Samsung-Einnahmen ausmachen.
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Laut der Reuters-Quelle soll die Reduzierung der Bestellmenge nichts mit der Auseinandersetzung um Patente zu tun haben. Apple habe schon länger vorgehabt, mehr Firmen an der Produktion von iPhone-Komponenten zu beteiligen.
An einer Dominanz einer Firma kann Apple kein Interesse haben, denn dies könnte zu höheren Preisen führen. Außer bei Speichern, soll Samsung auch beim Akku zunächst außen vor bleiben - Amperex und Panasonic werden liefern. Der System-on-a-Chip, der CPU und Grafikchip enthält, wird allerdings weiter von Samsung gebaut.
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