Andere wäre froh, das iPhone 4 überhaupt zu erhalten. Doch iFixit zerlegt das jüngste Apple-Gadget sogleich in seine Einzelteile. Das Déjà-vu bestätigt 512 Megabyte Arbeitsspeicher. Genüsslich werden die auf engstem Raum komprimierten Chips und Bauteile ausgebreitet.
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Glas und Edelstahl sind die bestimmenden Materialien des neuen, nicht einmal einen Zentimeter schlanken Telefons. Während Vorder- und Rückseite aus Glas bestehen, sind die Seitenränder aus Edelstahl gefertigt. Dabei handelt es sich um den tragenden Rahmen, der das Gerät schützt. Ausgangspunkt der Sezierung sind die beiden Philipps-Schrauben neben dem Dock-Connector an der Unterseite. Doch während diese beim iPhone 3G und 3GS das Frontglas lösen, geben die beiden Mini-Schrauben im Format „00“ die Rückseite frei. Im Umkehrschluss dürfte es ungleich schwieriger sein, das Frontglas zu wechseln.
Den meisten Raum nimmt der Akku des Gerätes ein. Obwohl der Anwender die Energiequelle immer noch nicht selbst wechseln soll, ist der Akku leicht zugänglich und tauschbar. „Authorized Service Provider Only“ warnt die Lasche, die die 3.7V 1420 mAh Li-Polymer Batterie aus der Mulde hebt. Verklebt ist hier nichts mehr. Sieben Stunden Gespächszeit werden versprochen.
Unter abschirmenden Blechen und Blenden verbirgt Apple die Logik und die Verbindungen. Oberhalb vom Akku sitzen rechts der Motor für den Vibrations-Alarm und links daneben die neue Kamera (5 Megapixel mit LED-Blitz). Sie zeichnet auch 720p Video mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde auf. Links vom Akku befindet die das Herzstück des iPhone 4. Die Hauptplatine trägt den von Samsung gebauten A4 Prozessor, einen 1 GHz ARM Cortex A8 Core wie er im iPad Verwendung findet. Daneben befinden sich der GSM-Kontroller Skyworks SKY77542 Tx–Rx iPAC FEM und der Skyworks SKY77541 für GPRS. Das Accelerometer (STMicro STM33DH) und das Kreisel-Gyroscope (AGD1) können ebenfalls identifiziert werden. Apple scheint der erste Hersteller zu sein, der letzteres kommerziell in Stückzahlen verwerten darf.
Unterseitig ist die Hauptplatine bestückt mit Samsung K9PFG08 Flash Speicher, Cirrus Logic 338S0589 Audio sowie ein neuer Magnet-Sensor, dem bessere Leistung zugeschrieben wird. Für die Steuerung des Touchscreen zeichnet weiterhin der Texas Instruments 343S0499 Touch Screen Controller verantwortlich.
Wi-Fi, Bluetooth und GPS stammen von Broadcom und befinden sich unterhalb der EMI-Abschirmung auf der Frontseite der Hauptplatine. Der Broadcom BCM4750IUB8 empfängt das GPS Signal, während der BCM4329FKUBG WLAN 802.11n und Bluetooth 2.1 + EDR abdeckt sowie in der Lage wäre, FM-Radio zu empfangen.
Eine weitere Besonderheit stellt natürlich das Frontglas dar, das vermutlich von einer Firma namens Corning stammen soll, die ein besonders gehärtetes Spezial-Glas als Gorilla Glass im Angebot führen. Bemerkenswert bleibt noch der Edelstahlrahmen vom iPhone, in den die Antennen für UMTS, GPS, Wi-Fi und Bluetooth eingewirkt sind.
Nachdem sich nun alle Einzelteile vom iPhone fein säuberlich ausgebreitet sind, fragt man sich ob das iPhone 4 noch im Laufe der Woche in den Mixer wandert. Wenn, dann bitte nicht in Einzelteilen, sondern im Stück.



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Habe ich das richtig gelesen, dass das iPhone 4 - zumindest theoretisch - in der Lage wäre, FM-Radio zu empfangen?
Das wäre echt eine klasse Sache, die den Funktionsumfang des neuen iPhone noch abrunden würde!
In Zeiten des Internet-Radios zwar nicht (mehr) zwingend notwendig, aber trotzdem: why not?!
Mir würde das schon sehr gefallen ... aber Apple wird es wohl nicht zulassen, fürchte ich. :-(
Habe ich das richtig gelesen, dass das iPhone 4 - zumindest theoretisch - in der Lage wäre, FM-Radio zu empfangen?
Das wäre echt eine klasse Sache, die den Funktionsumfang des neuen iPhone noch abrunden würde!
In Zeiten des Internet-Radios zwar nicht (mehr) zwingend notwendig, aber trotzdem: why not?!
Mir würde das schon sehr gefallen ... aber Apple wird es wohl nicht zulassen, fürchte ich. :-(
Ich denke nicht das es möglich ist mit dem iPhone. Ich denke mal das es vom Chip her möglich sein wird aber das für FM empfang 1. eine zusetzliche Antenne fehlt und zweitens die Ausenbeschaltung des Chips geändert werden müsste.
Oh ja, ein Radio wäre wirklich super!
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