Etwas merkwürdig ist ein Betriebssystem mit eingebauter Unterstützung von Werbung schon, aber die iAds sollen eben etwas besonderes werden: Wenn der Chappi-Hund bellt, soll der Postbote vor Schreck sein iPhone fallen lassen und falls einmal die Whiskas-iAd kommt, bestellt die virtuelle Miezekatze das Katzenfutter gleich selbst…
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… denn Katzen würden Whiskas kaufen - in Wirklichkeit würden sie aber eher Frauchen und Herrchen einen Einkaufszettel schreiben, sie noch schnell zur Tür begleiten und sich dann wieder ausruhen. Die iAd-Familie steigt dann ohne Katze (schläft) und Hund (jagt den Postboten) in ihren neuen Nissan.
Nissan macht nun für die Nissan-iAd Werbung - also Werbung für Werbung - und gibt einen Ausblick in die ferne Zukunft mit einem Weltraumlift und Teleportation - „und es begann alles mit der größten Erfindung des Jahres 2010”. Tatsächlich dürfte diese Werbung Apple ins Konzept passen, bemüht sich die Firma doch seit einigen Jahren um ein grünes Image.
Die iAd bietet eine 3D-Ansicht des Autos, umfangreiche Informationen und einen Vergleich mit anderen Autos, eine Probefahrt kann gleich in der iAd reserviert werden.
Nissan steht als einziger Autohersteller auf der Liste der ersten iAd-Kunden und soll für die Exklusivität bezahlt haben. Apps wie Tiptitude und Showtimes zeigen iAds, sollten noch mehr Apps iAd verwenden, könnten sich interessante Konflikte ergeben: Eine App ähnlich Audi A1 Beat Driver und mit iAds von Nissan. Welche Musik könnte dazu passen? Natürlich die Mixed Tapes von Mercedes, am Besten zu genießen über das iPhone Car Kit im Toyota - da werden Porsche-Fahrer staunen!
In diesem Jahr steht die iAd-Familie jedenfalls noch ratlos vor den Regalen, die gefüllt sind mit Produkten, zu denen noch keine iAds existieren. There’s no iAd for that.
Kommentar Alle iAds, die in diesem Jahr an den Start gehen, werden von Apple programmiert - erst im nächsten Jahr wird sich zeigen, ob die Qualität der Anzeigen nach Veröffentlichung des SDKs sinken wird. Aktuell bewirbt jede iAd nicht nur das Produkt, sondern auch Apples Werbemittel: Je schöner, angenehmer, lukrativer iAds sind, desto mehr Entwickler werden sie integrieren.



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apple gefällt mir immer weniger. ich bin jetzt schon mit der ganzen nervigen werbung im internet bedient. ohne adblocker geht da nichts. und jetzt so was obwohl kein flash auf dem iphone. danke steve
Haha, die Werbung an sich ist doch mega schlecht. Und sie hätten auch schonmal schönere Hände nehmen können. Bei Apple nehmen sie eigentlich immer schöne, aber dieses Video kommt wohl auch von Nissan.
Unglaublich die Dummheit vieler Menschen nicht nur bei Apple, sondern auch bei Redaktionen und Lesern.
Was machen User, die schlicht keine Werbung wollen, keine Profile über ihre Bewegung bei Firmen ausgewertet wissen wollen und somit den neuen einseitig geänderten Besrimmungen bei iTunes und Co nicht zustimmen ? Die werden von Apple durch Ausschluß bestraft- Geräte wie iPod und iPhone werden unbenutzbar, Apps kann man nicht mehr kaufen etc. ... nimmt Apple die Geräte zurück und zahlt den Preis zurück ? Wohl kaum anzunehmen.
Abgesehen von den datenschutzrechtlichen Bedenken halte ich das Vorgehen für Räuberei- Kunden müssen Werbung herunterladen (vertraglich zugesichertes Trafficvolumen wird belastet) und niemand weiß, ob die nervende Werung wöchentlich oder tählich kommt- hat man mehrere Apps, kommt auch unterschiedlich oft Werbung, in der Summe werden vielleicht einige MB am Trafficvolumen verbraucht- und Telekom und Co reiben sich die Hände ... weil zusätziche MB extra bezahlt werden müssen.
Wie dumm sind Applemanager eigentlich ? Ich habe derzeit jedes Verlangen auf iPhone gestoppt- das heißt vereinfacht, Apple wird durch ausbleibende Geräteverkäufe weniger Gewinn machen. Sicher nicht in Millionenhöhe, dafür gibt es zuviele Menschen die einfach nicht nachdenken, da fällt mein Handeln weniger ins Gewicht, ein nichtgekauftes iPhone, das wird Steve nicht kratzen- aber meine Umgebung, die sich wundert weil ich nichts mehr von diesen Dingen wissen will, die wird aufgeklärt und kommt ins Nachdenken (und stimmt mehrheitlich meiner Sicht zu) das ist entscheidend, weil diese als mögliche kaufkräftige Gruppe für Apple ausfällt ...
Also Applemanager, denkt mal richtig nach und überlasst die Entscheidung, ob man Werbung haben möchte oder nicht, den Usern ! Ändert die Software !
Kommt das nicht, kann ich nur den bislang nicht verwendeten Weg des Ausweichens - Stichwort Sydia- unterstützen, mit der einseitigen Änderung der Lizenzbestimmungen zuungunsten der Nutzer hat Apple jedes moralische Recht darauf verloren den Usern etwas vorzuschreiben. Macht die Geräte frei von Gängelung, zeigt diese Firma an bei Justizministerium und verweigert das bisherige Kaufverhalten (Mails in Foren, an Apple, an andere Hersteller)- das ist Marktmacht, eine andere Sprache verstehen Leute, die nur Gewinn Gewinn Gewinn sehen nicht ...
Hallo anonymer Gast,
statt hier pauschal Apple, Redaktionen und Leser zu beleidigen, würde ich doch empfehlen einmal über etwas nachzudenken: Wie sollen sich kostenlose Webseiten und Apps finanzieren, wenn nicht über Werbung?
Die Werbung wird *nicht* in allen Apps eingeblendet, sondern nur in denen, in denen sich Entwickler dafür entscheiden. Die iAd öffnet sich auch nicht automatisch in voller Größe, sondern nur nach Auswahl. Wer sich daran stört, kauft sich eine kostenpflichtige App, die sind i.d.R. werbefrei (außer sie erzeugen für die Entwickler laufende Kosten, die sie anderweitig decken müssen).
Den abstrusen Rest lasse ich mal unkommentiert.
Ich denke nicht, daß meine Gedanken so abwegig sind- bislang hat Apple nicht ausgedrückt,ob dieses Profiling nur für Werbung oder weitergehend genutzt wird. Warum werden beispielsweise Adressen gehandelt ? Könnte man diese mit Bewegungs-oder Interessenprofilen abgleichen, verspricht man sich einen einfach zu überzeugenden Kunden- weil man ja zielgruppengerecht wirbt.
Wer nachdenkt, wird verstehen- eine Firma zahlt dafür daß Werbunggeschaltet wird und stellt ihre Preise als reduziert oder sonstwie großartig dar- kann der "Kunde" bei dem diese Werbung aufpeppt das mit anderen vergleichen ? Zumal es bisher immer so war, daß man gewisse Preise ("Mondpreise") einige Zeit vorab im Laden hat und das Reduzieren bzw. Zurückfallen auf einen normalen Preis immer leicht als "Preisaktion" o.ä. darstellen konnte ...
Nein, die Leichtigkeit, mit der gewisse User diese Dinge und andere übersehen, macht ja erst den Hunger von Apple und Co. aus- Menschen die nicht hinterfragen sind auch leichter von Werbeinhalten zu überzeugen.
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