Einem Betrug im großen Stil ist die britische Polizei auf die Spur gekommen. In London wurden neun Verdächtige festgenommen, die die Telefongesellschaft O2 um 1,2 Millionen Pfund betrogen haben. Gleichzeitig kam ein lukrativer Handel mit illegal erworbenen iPhones zu Tage.
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Bei einer Reihe Hausdurchsuchungen beschlagnahmte die Polizei in London zahlreiche SIM-Karten, Dutzende iPhones, gefälschte Pässe und Bargeld. Beweismittel für ein Netzwerk krimineller Aktivitäten.
Die Kriminellen – neun Verdächtige im Alter zwischen 18 und 42 Jahren wurden festgenommen – hatten beim Mobilfunkprovider O2 einen Schaden von über 1,2 Millionen Pfund verursacht. Dabei wurden SIM Karten und automatische Dialer verwendet, um hochpreisige Telefonnummern anzurufen, die bis zu 10 Pfund pro Minute berechnen.
Mit gefälschten Kreditkarten und Identitäten gelang es der Bande tausende iPhones samt Verträgen zu erwerben. Über einen Mittelsmann wurden die SIM-Karten dann an Telefonbetrüger weiterveräußert und die in Großbritannien stark subventionierten iPhones im Ausland teuer verkauft.
Bei den Hausdurchsuchungen konnte die Polizei noch originalverpackte iPhones im Wert von 15.000 Pfund sicherstellen.



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