Das neue iPhone 4S versteht sich als evolutionäres Update des iPhone 4. Zu den Verbesserungen gegenüber dem Vorjahresmodell gehört unter anderem eine deutlich verbesserte Kamera. Doch wie schlägt sich die von Apple als Alternative zu Digitalkameras der Kompaktklasse beworbene Smartphone-Kamera in der Praxis, fernab der nur bedingt aufschlussreichen Auflistung technischer Details?
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Bilder sagen mehr als tausend Worte …
Die seitens Apple veröffentlichten Beispielfotos sind ganz ohne Frage unter Idealbedingungen entstanden und spiegeln als PR-Beiwerk nur bedingt die Realität wieder. Wer hingegen wissen will, wie sich die Kamera des iPhone 4S im Alltag schlägt, wird unter anderem bei der Online-Fotocommunity flickr fündig – über die Kamerasuche finden sich Tausende von Fotos, die mit dem neuen iPhone-Modell erstellt wurden. Im Camera+-Blog findet sich zudem ein interessanter Vergleich zwischen den Kameras der verschiedenen iPhone-Generationen, die zudem einer Canon S95-Kompaktkamera und einer ausgewachsenen DSLR gegenübergestellt wurden – der Camera+-Artikel ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, dieser enthält einige Ungenauigkeiten (Beispielmotiv bei älteren iPhone-Modellen nicht im Fokus, nicht vergleichbare Kameraeinstellungen bei den Vergleichen iPhone 4S/S95/DSLR).
Auch wir haben eine Handvoll an Fotos zusammengestellt – allesamt unbearbeitet, unter schwierigen Lichtbedingungen (Dunst, Dämmerung) und ohne künstlerischen Anspruch aufgenommen (Download, ZIP-Datei).
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Nette Bilder. Für schnell mal draufgehalten - durchaus o.k. Aber Qualität kann man von einer Smarphonekamera wohl nicht erwarten. Geht auch gar nicht anders: die Optik verdient den Namen Optik nicht, der Sensor ist extrem klein. Wenn man die Kamera im iPhone 4s mit einer richtigen Kamera vergleichen will, dann bitte höchstens mit einer "Seifendose". Eine EOS 5 passt da nicht ins Konzept (VW-Käfer gegen Ferrari). Das wird sich spätestens bei Druck zeigen.
dachte ich auch erst, hab selber auch eine eos 7d neben meinem 4s, aber es ist echt erstaunlich! der Unterschied ist nur bei sehr schlechter Belichtung wirklich stark sichtbar
ich frage mich, warum die Fotos von maclife.de (denen ich einfach mal vertraue und ich als bare Münze nehme) ca. 2,5 MB groß und die Fotos von der Apple Seite (die "anscheinend echten" Fotos vom 4S) sage und schreibe 3 - 4,5 MB groß? So groß sind gerade mal (fast) die Fotos meiner DSLR mit 16 MP... Kann mich da jemand aufklären?
meine DSLR Bilder mit 12MP liegen schon bei 8-9MB
mein iPhone 4s hat zwischen 1,6MB bis hin zu 3,5MB alles vorzuweisen, Apples Bilder unter optimal Bedingungen werden vermutlich sehr geringes Rauschen und extrem viele Farbinformationen aufzuweisen haben, daher die Spitzenwerte
Das hängt mit den Motiven und Kontrasten zusammen. Wenig Kontrast oder viel einheitliche Fläche läßt sich besser komprimieren. JPG ist ein komprimiertes Datenformat.
Die Qualität der Bilder hängt viel vom Licht ab!
Profifotografen und Models fahren für beste Aufnahmebedingungen an entsprechende Orte, weil Sie um das Licht wissen. So können die Apple Bilder tatsächlich mit dem iPhone gemacht worden sein, nur eben unter optimalen Lichtbedingungen, und das heisst nicht nur viel Licht, sondern auch die Lichttemperatur (Farbe) und die Klarheit der Luft spielt eine Rolle.
Es sind Handybilder, mehr nicht.
Um diese Sache zu verstehen, muß man einfach sehen, daß Motive mit vielen Rabkontrasten /z.B. der Ballon) aufgenommen wurden. Ebenso Hell-Dunkel mit scharfgestellter Optik auf Blumen, dahinter eine gebräunte Person... schon ist die Blüte etwas besser freigestellt.
Es sind ausgewählte Motive, die zum Kauf reizen sollen. In der Lebenswirklichkeit vieler Käufer werden aber andere Motive geknipst, wo man sehr schnell und nüchtern erkennen wird, daß diese kleinflächigen Sensorten nicht mit richtigen Fotoapparaten mithalten können ...
Natürlich sind das Handybilder , was denn sonst ?
Aber dafür sind sie richtig! gut und erfüllen ihren Zweck
voll und ganz , nämlich schöne Momente o. what ever kurz mal
festzuhalten , dazu braucht es keine Leica. Ist so'n Gefühldingens , das haben "richtige" Fotografen schon lange
verloren..
((-:
http://vimeo.com/30957173
Seh ich auch so ... Klar, wenn ich das Foto für Weiterverarbeitung brauche, für aufwendige Retuschen, als Texturematerial oder eben für die Reproduktion im Druck (Plakate, Großflächene etc.), dann hat eine Topkamera natürlich die Nase vor. ABER, um Momente festzuhalten ist das iphone (das ich selber nicht habe) wirklich sehr gelungen. Bildschirmauflösung reicht, um sich dran zu erfreuen und ich bin jedes mal wieder happy, wenn ich ein 800x600 Schnappschuss aus einer Zeit vor dem Megapixelwahn entdecke, auf dem Freunde oder so tierisch Spaß haben. Die teure Spiegelreflex kann ich aufs Konzert nicht mitnehmen. Das iphone schon ...
Gerade habe ich die Fotos von Apple und euere Ostseebilder miteinander verglichen und komme zum Schluß, daß mich die Jungs aus den USA ganz schön verscheißern wollen. Das hat nichts mit "unter optimalen Bedingungen ... PR-Beiwerk ..." zu tun. Das ist ganz penetrante Werbung - da kauf ich doch ein Samsung-Smartphone mit genau den gleich schlechten Bildern, oder?
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