Nach der Änderung der SDK-Richtlinien am 8. April bewegen sich Entwicklungstools, in denen Apps in einer anderen als den von Apple genehmigten Sprachen (C, C++, Objective-C) in einer Grauzone. Die Gespräche zwischen RunRev und Apple sind negativ verlaufen.
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Damit dürfte revMobile das erste Opfer der Änderung sein - zwar hatte Adobe mit Flash CS5 schon vorher einen Rückzieher gemacht, aber es kann davon ausgegangen werden, dass Adobe nicht das Gespräch mit Apple gesucht hat. revMobile-Apps werden in einer Sprache namens revTalk geschrieben, die HyperCard, einem alten Apple-Produkt, ähnelt.
Laut RunRev soll EuroTalk Interactive an Bildungs-Apps für das iPad gearbeitet haben, die im Rahmen eines Schulprojekts in Malawi zum Einsatz kommen sollten. „Hunderte kleine Bildungs-Apps” seien geplant worden, was dann allerdings mehr nach App-Store-Spamming klingt. RunRev soll Apple vorgeschlagen haben, nur Cocoa-Objekte zu verwenden, die gesamte API zu unterstützen und pflegeleicht zu Multitasking und Akku zu sein. Wie bei Flash CS5, Unity und MonoTouch ist das, was letztlich zur Prüfung eingereicht wird, eine native iPhone-App.
Apple soll den Vorschlag abgelehnt haben, nun wird revMobile zwar weiter angeboten, aber nur als Hilfsmittel zur schnellen Erstellung von App-Prototypen. RunRev wird sich nun auf Android konzentrieren.
Ob 3.3.1 auch Unity, MonoTouch und anderen Tools zum Verhängnis wird, ist unklar. In Unity wird weiter investiert und der Hersteller verspricht Verbesserungen wie Live-Debugging, einen eingebauten Lightmapper und Unterstützung für OpenGL ES 2.0. Unity-Apps werden weiter von Apple in Empfehlungslisten geführt und zugelassen, von den kürzlich getesteten Apps auf maclife.de verwenden der Fanta4-Flipper und Roswell Fighter Unity - und schlechte Performance kann man gerade Roswell Fighter nicht unterstellen.
MonoTouch versucht durch schnelle Anpassungen an die APIs vom iPhone OS 4 Apple zu besänftigen, auch Unity will native Aufrufe vereinfachen, um zum Beispiel das Game Center einzubinden. Derzeit gibt es noch keine Berichte über abgelehnte Apps aufgrund von 3.3.1, auch die mit Flash erstellten Apps (z.B. Happy Peg) sind noch im App Store.



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„„Hunderte kleine Bildungs-Apps” seien geplant worden, was dann allerdings mehr nach App-Store-Spamming klingt.”
Super. Da macht sich schon unbemerkt die Apple-Schranke in den Köpfen breit. Dann ist wohl die ganze Unix- und Linux Welt mit Spam verseucht. ;)
Es geht hier um einen Entwickler, der hunderte Apps angekündigt hat. Mir ist kein Linux-, Windows- oder Mac-Entwickler bekannt, der ähnliches jemals angekündigt hat.
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