Wer unterwegs via UMTS eine neue Anwendung auf sein iPhone laden will, scheitert bei diesem Vorhaben oft an der Begrenzung einzelner App- und iTunes-Store-Downloads auf 10 MB. Überschreitet der Download einer App, eines Podcasts oder einem anderen Inhalts dieses Limit, lässt sich der Download nur bei bestehender WLAN-Verbindung durchführen. Nun hat Apple laut pocketgamer.co.uk reagiert und das Limit erhöht.
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Das Downloadlimit soll die Mobilfunknetze vor übermäßigem Datentransfer schützen, hat aber zugleich Auswirkungen auf die Entwicklung von iPhone-Apps. Um ein möglichst breites Publikum zu erreichen, bemühen sich viele Entwickler die magische MB-Grenze nicht zu überschreiten. Das entsprechende Limit wurde seitens Apple nun verdoppelt: Statt ehemals 10 MB, darf eine App nun genau doppelt so „schwer“ sein. Bis zu 20 MB große Apps lassen sich nun direkt via Mobilfunkverbindung auf das iPhone laden.
Von dieser Änderung profitieren sowohl bereits vorhandene Anwendungen im App-Store-Angebot, als auch kommende Apps, bei denen die Entwickler nun etwas mehr Spielraum haben – insbesondere im Hinblick auf iPad-taugliche Anwendungen, die aufgrund der höheren Auflösung des iPads in vielen Fällen datenintensivere Assets benötigen.




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Apple könnte auch diese Funktion dem Benutzer in den Systemeinstellungen überlassen.
Dagegen würden dann die Mobilfunk-Unternehmen wettern - der Traffic würde wohl ansteigen, was einen Leistungseinbruch bei Datendiensten bedeuten könnte. Aber wäre das wirklich so?
Die negativere Performance würde wohl auch auf die Apple-Produkte (hier das iPhone) zurückfallen - wohl nicht erwünscht.
Also liebe Mobilfunkunternehmen - rüstet Eure Bandbreite auf - entsprechende Modellversuche sind bereits weit vorangeschritten!
Die haben jetzt Angst, dass die Mobilfunknetze platzen, wollen aber in en paar Wochen iPads mit UMTS Verkaufen, die sogar UMTS Flatrates haben werden? Wenns bei diesen Flatrate Modellen auch solche Sperren gibt, würd ich mir das mit dem Kauf nochmal überlegen, oder? Is doch Unsinn! Wenn man so ein Gerät hat, will man doch jede App laden können meiner Meinung nach!
Auf dem iPhone will man auch jede App laden können, aber geht auch nicht. Weshalb dann beim iPad anders machen? iPhone-Besitzer müssen bei größeren Apps auch den Umweg über WLAN bzw iTunes gehen. Und die UMTS-Flat ist auch wohl weniger zum Laden von sehr großen Apps als zum Surfen im Internet etc. gedacht. Ebooks und ähnliches werden auch nicht besonders groß sein, als dass man sie nicht laden könnte. Dennoch schade.
Ich zahle in den 24 Monaten ein kleines Vermögen und bekomme dann dieses Limit aufgezwungen, echt schade! Welche Mobilfunkmasten gehören schon mir?? ;-)
Allerdings kann ich es schon verstehen...
Greez
Leider habe ich auch dieses Problem.
Habe mir eine 5Gb Flat von Vodafone geholt und kann jetzt doch nichts damit laden. Die meisten Apps sind größer 20MB und fürs surfen brauch ich auch bei täglicher Nutzung keine 5 Gb.
Hatte das eigentlich gemacht, da ich meistens mit meinem Latop unterwegs bin und da auch nur eine 5Gb Flat habe, aber bei den ganzen App Aktualisierungen ich fast keinen Monat mehr damit auskomme. So hatte ich gehofft die ganze Datenflut etwas aufzuteilen.
Ich bin im Ausland und zahle jedes MB per Mobilfunk.
Ergebnis jetzt: ich muss per Laptop die großen Apps runterladen. Der Laptop ist per iphone über die gleiche Verbindung angebunden. Kommt aufs gleiche raus, nur viel umständlicher für mich!
Da in Deutschland der Traffic bei UMTS limitiert ist, sollte es dem Kunden überlassen werden, wie er diesen nutzt. 20 Mb finde ich zu wenig. 50 oder 100Mb wären angemessen, um die ganz großen Downloads von 200-2000Mb zu verhindern, wenn es unbedingt sein muss.
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