Was im App Store erfolgreich ist, wird kopiert - in besonders dreisten Fällen werden Icons und Grafiken übernommen. Einige Apps wurden sogar geklont, noch bevor sie im App Store auftauchten. Apple hat für Beschwerden eine eigene Seite eröffnet.
Diese ist nur für den App Store gedacht - wer glaubt, dass eine App die eigenen Urheberrechte verletzt, erhält eine E-Mail mit einer Referenznummer und der Kontaktadresse des beschuldigten Entwicklers. Weitere Anfragen an das für App-Store-Rechtsfragen zuständige Team bei Apple sind dann unter Verweis auf die Referenznummer zu stellen.
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Eine App, deren Icon der To-Do-Listen-App "Clear" zu ähnlich sah, wurde abgelehnt. Ob Apple nun aber wirklich härter durchgreift, wird erst nach einigen Monaten klar werden. Entwickler, die bewusst Apps anderer Entwickler kopieren, dürften ohnehin wissen, dass ihre App früher oder später aus dem App Store entfernt wird. Für kurze Zeit von der Popularität einer anderen App zu profitieren, kann sich aber durchaus lohnen.
Ob der Zeitraum von der ersten Beschwerde bis zur Entfernung nun geringer wird, wird sich zeigen. Bei dem Fall, über den Benjamin Mayo auf seinem Blog berichtet, könnte es sich schlicht um den seltenen Fall gehandelt haben, dass dem App-Tester die Original-App bekannt war und so die andere App wegen des zu ähnlichen Icons abgelehnt wurde.
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