Man müsste beim iPad wohl von einem „Kindle-Killer“ sprechen, hätte der E-Book-Reader aus dem Hause Amazon vor der Vorstellung des Apple-Tablets überhaupt einen entsprechenden Erfolg genossen, den es sich lohnen würde, zu „killen“. Doch vielleicht bekommt der Kindle jetzt eine zweite Chance.
ANZEIGE
Auf der anderen Seite wäre es möglich, dass Amazon sich der Schwächen des Kindle annehmen wird. GoRumors.com berichtet von einem Patentantrag aus dem Jahr 2006, der soeben durch das US-Patent- und Markenamt bewilligt wurde. Darin sichert Amazon sich die Rechte an einem E-Book-Reader, der über mehr als ein Display verfügt. Der zweite Bildschirm könnte dem Anwender als berührungsempfindliche Eingabefläche dienen und zudem zusätzliche, mehrfarbige Inhalte darstellen.
Amazon täte gut daran, die Funktionen des Kindle zu erweitern. Allerdings wäre es töricht zu glauben, damit einem multifunktionalen Gerät wie dem iPad den Schneid abkaufen zu können. Sollte eines der nächsten iPad-Modelle auch noch wie das iPhone 4 über ein Retina-Display mit extrem hoher Auflösung verfügen, bliebe dem Kindle noch nicht einmal die überragende Textdarstellungs-Qualität als Alleinstellungsmerkmal.



Artikel kommentieren
Ich besitze sowohl iPad als auch Kindle und muss sagen, dass der Kindle das iPad um Längen schlägt, was den Spass am Lesen angeht.
Man soll bloß mal versuchen auf dem iPad im Sonnenlicht ein Buch zu lesen, dann weiß man wovon ich spreche...
Oh, der arme Kindle kann einem ja direkt leid tun.
:D
.... das problem ist das armseelige angebot an deutschen büchern bei beiden lösungen. was die lesbarkeit betrifft, konnte ich sogar beim 3gs nicht groß meckern. hab im selbsrversuch neulich mal nen buch damit gelesen (auch im garten auf der liege bei allerbesten wetter) und das war eigentlich ok. nur was nützt es? ich hab auch nach längerem nichts im ibookstore gefunden, was mich jetzt wirklich soweit interessiert hätte, das ich es hätte lesen wollen. da gehe ich dann dich lieber weiter in die buchhandlung.
Kommentar hinzufügen