Drei Experten reden sich die Köpfe heiß über das iPad. Fachlich bestens informiert diskutieren Walt Mossberg (Wall Street Journal), David Carr (New York Times) und Michael Arrington (TecCrunch) mit Charlie Rose, einem der besten Interviewer Amerikas.
ANZEIGE
Zu sehen ist das Ganze in einem rund 24-minütigen Video, in dem es ausschließlich um das iPad geht. Und aus jedem Statement der Drei sticht die Bewunderung für das iPad hervor, das dem Markt eine völlig neue Geräte-Kategorie eröffnet und von den Leuten geliebt werden wird, vermutet Michael Arrington. David Carr ist begeistert von dem iPad, das als Gerät völlig hinter der Software verschwinde. Als Killer-Applikationen sieht er die Games und die iBookstore-App. Während Walter Mossberg feststellt, dass die auf dem iPad arbeitende Software, die eher jener auf einem Computer als einem iPhone ähnelt, sehr schnell arbeitet.
So wird diskutiert über den nicht erwarteten niedrigen Preis des iPad, über das Risiko, das Apple mit dem völlig neuen iPad eingeht, über fehlendes Flash, fehlende Kamera und fehlendes Multitasking, dem David Carr durchaus etwas Gutes abgewinnen kann. Um den Provider AT&T geht es in dem sachlichen und informativen Gespräch ebenso wie um Amazon. Kaum ein Aspekt wurde ausgelassen.
Fazit: Eine interessante Diskussion, die man sich so auch einmal im deutschen Fernsehen wünschen würde.



Artikel kommentieren
Müsste da nicht Dauerwerbesendung eingeblendet werden? Was ist denn das für eine "Diskussion", in der 3 Männer sich in Lob überbieten? Die wirken alle wie von Apple beauftragt. Lauter Slogans sind direkt von Apple übernommen...
Von wegen interessante Diskussion.
Es ist halt so, dass alle das gut finden. Die sind übrigens ja auch Leute, die das iPad schon wirklich in der Hand hatten.
...da reden ein paar der kompetentesten Köpfe (insbesondere Walt Mossberg) über ein Produkt. Und zwar über Stärken und Schwächen. AppleTV z.B. wird (zurecht) verrissen und die Fehler klar angesprochen. What's the point?
...Englisch lernen. Hier von bezahlten Werbeslogans zu sprechen ist wirklich an den Haaren herbeigezogen, denn sie sprechen auch ganz klar Nachteile des Gerätes an sowie die Herausforderung einen Markt für dieses Gerät zu schaffen, der bisher ja wirklich nicht existiert. Also bitte erstmal zu Ende hören oder das Schulenglisch mal aufbessern bevor man so einen halbgaren Mist hierhin schreibt. Danke.
Ich fand die Argumentation gegen Ende interessant: Steve Jobs sei niemand, der 'rausgeht und die Leute befragt, was man denn am vorhandenen Produkt (an Kleinigkeiten) verbessern könne ... er entwickle etwas völlig Neues, von dem die Leute heute noch nicht wissen, dass sie es morgen haben wollen (sinngemäß) ... das birgt natürlich auch ein nicht geringes Risiko des Scheiterns.
Aber das ist wohl genau das faszinierende an Apple. Und deswegen ist dieses neue Bedienkonzept so sexy!
Kommentar hinzufügen