Nachdem Microsoft mit dem Surface RT nur mäßigen Erfolg verbuchen konnte, ruhen Redmonds Hoffnungen nun auf dem großen Bruder, dem Surface Windows 8 Pro. Die Pro-Version soll vor allem Business-Anwender überzeugen, da das ab dem 9. Februar erhältliche Tablet mit allen gängigen Windows-Anwendungen kompatibel sein soll. Kann MIcrosoft mit dem Surface dem iPad Konkurrenz machen?
Auf den ersten Blick sind sich die beiden Surface-Tablets recht ähnlich. Doch während das Surface RT von einem NVIDIA Tegra 3 angetrieben wird, verfügt das Surface Pro über einen Core i5 Prozessor mit einer Intel HD4000 Grafikeinheit. Zudem löst das Display mit 1920 x 1080 deutlich schärfer auf als das Surface RT mit 1366 x 768 Bildpunkten.
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In Sachen Auflösung hat Apples iPad im Vergleich aber die Nase vorn: 2048 x 1536 Bildpunkte löst das Retina-Display auf. Dafür misst das iPad-Display aber auch nur 9,7 Zoll – 2,3 Zentimeter in der Diagonale weniger als der 10,6-Zoll-Bildschirm der beiden Surface-Tablets. Zudem ist das iPad mit gut 450 Gramm das leichteste Tablet, Microsofts Einsteiger-Tablet wiegt nur wenige Gramm mehr. Die Pro-Version bringt hingegen fast ein Kilo auf die Waage.
Ein weiterer Vorteil des iPads: Microsofts bietet das Surface bisher noch nicht in einer UMTS- oder LTE-Version an. Fairerweise sei an dieser Stelle jedoch erwähnt, dass sich das Surface Pro mit einem UMTS-Stick nachrüsten lässt. Aufgrund von Software-Beschränkungen funktioniert dies auf einem Surface RT nicht ohne Hindernisse.
USB-Sticks funktionieren an Microsofts Tablets hingegen problemlos, ebenso wie SD-Karten für die ein Steckplatz vorhanden ist. Eigentümer eines iPads müssen hingegen auf einen SD-Karten-Adapter setzen, für den Apple stolze 29 Euro verlangt.
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