OBERFLÄCHEN-BEREINIGUNG DANK CUPERTINO

Revolutioniert das iPad die Computerwelt?

03.02.10 | 14:22 Uhr - von Flavio Trillo
Oberflächen-Bereinigung dank Cupertino: Revolutioniert das iPad die Computerwelt?

Wenn in den vergangenen Tagen auch einige Stimmen laut wurden, die das iPad für eine absolute Enttäuschung halten, hält sich doch bei einem Großteil der IT-Welt ein gewisser Optimismus, bisweilen sogar große Begeisterung für das neueste Werkstück aus Cupertino. Brian X.  Chen prophezeit im wired.com-Blog sogar, dass sich die gesamte Computerwelt ändern werde. Alles wegen eines aufgeblasenen iPod touch.

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Die Erfahrung lehrt uns, dass andere Hersteller dem Erfolgskonzept von Apple folgen werden. Innerhalb der nächsten Monate ist also ein wahrer Regen von Tablet-Computern zu erwarten. Jedes einzelne davon wird versuchen, ein wenig von der Aura des iPad zu erwischen. Unabhängig davon, ob es ihnen gelingen wird, bleibt zu vermuten, dass Tablet-Rechner eine immer größere Rolle spielen werden. Ebenso wie Smartphones mit Internet-Zugang es seit der Vorstellung des iPhone im Juni 2007 tun.

Darauf müssten sich auch die Anbieter diverser Internet-Seite einstellen, so Chen. Er ist begeistert von den Apps, die in vielen Fällen sogar deutlich benutzerfreundlicher seien, als ihre großformatigen Webseiten-Pendants. Die Applikationen von Facebook, LinkedIn und YouTube glänzten mit einfachen, ansehnlichen Oberflächen, während die dazugehören Webseiten eher überfüllt und unübersichtlich wirkten. Außerdem propagiere das iPad durch die fehlende Flash-Unterstützung den HTML5-Standard, was viele Inhalte von einer Adobe-Abhängigkeit löse.

Ersteller von Inhalten im Netz müssten sich auf die neue Geräte-Landschaft möglichst schnell einstellen und Vertrauen in die neue Plattform haben. Dann sehe die Zukunft der Computerwelt recht rosig aus, nicht zuletzt dank eines kleinen, unscheinbaren Tablets aus Cupertino.

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Bild von Gast

Nee, nicht im Moment! Und als digitaler Bilderrahmen ist es zu teuer.

Bild von Gast

Sorry,
aber man kann das iPad wohl kaum als aufgeblasenen iPod-Touch bezeichnen.
Mal abgesehen davon, dass z.B. die Foto-, die Kalender- oder die Mail-App einiges mehr zu bieten haben, als es auf iPod-Touch oder iPhone möglich wäre, so läuft auf dem iPad immer hin Pages, Numbers und Keynote (jeweils Light).

Ich baue auf einen "Pad-Store", der - ähnlich wie der AppStore - einiges wirklich nütliches zutage bringt, was nicht auf einem iPhone/iPod-T läuft und auf einem Mac nicht "so schön zum Anfassen" wäre.

Ich sehe eine Chance für das iPad!

Bild von Gast

kommt das Mac Life App?;
-)

Bild von robbygraz

Das iPad hat zum Vergleich mit dem iPhone einen großen Startvorteil. Einige 10.000 Entwickler haben gelernt fürs iPhone Programme zu schreiben. Daher wird es bereits zum Verkaufsstart des iPads viele Apps extra fürs iPad geben, die uns dann zeigen warum wir dieses Produkt brauchen.
Zum Thema aufgeblasener iPod Touch: Viele Apps machen erst auf einem größeren Display so richtig Sinn.

Bild von Gast

Steve Jobs irrt, wenn er das iPad für den besseren Computer als das Netbook hält. Es ist eben nicht mehr, als ein aufgeblasener iPod. Mein Netbook ist mit vollwertigem Betriebssytem ausgestattet, auf dem meine komplette Büroaustattung, inkl. Office 2007, hinreichend schnell läuft. Es ist klein, leicht und überall dabei. Und es hat nicht einmal die Hälfte des iPad gekostet. Ein iPad mit vollwertigem OSX als echten Tablet-Computer, da hätte ich sofort 500 bis 600 Euro ausgegeben. Aber nicht für ein Spielzeug. Schade.

Bild von Gast

Das iPad wird sich wie mein iPhone in unseren Alltag integrieren. Und das iPhone hat sich bewährt. Sogar meine kleine Tochter kann mit diesen Geräten sinnvoll umgehen. Ich gebe ein deutliches Ja für mehr sinnvolle Geräte wie die Touch-Geräte von Apple. Es gibt uns tatsächlich mehr Zeit für die Familie und den Haushalt. ;-)

Bild von robbygraz

@anonym: "Ein iPad mit vollwertigem OSX als echten Tablet-Computer, da hätte ich sofort 500 bis 600 Euro ausgegeben."
Bitte sehr, und jetzt sofort kaufen ;-) http://www.axiotron.com/index.php?id=home

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Ich denke, dass das iPad auch die Brettspiel Industrie ein Stück weit verändern könnte. Ich meine ein spiel wie Monopoly oder Die Siedler von Catan wäre doch echt interessant auf einem gerät mit touchscreen zu spielen. Man könnte es ja auch über all mit hinnehmen. Spätestens ende des Jahres werden wir sehen ob das iPad erfolg hat oder nicht.

Bild von Gast

Ich habe ein MacBook Pro und nutzte es hauptsächlich für Musik, Email, Internet, Fotos und eine wenig Pages das war's. Ich glaube das kann das Ipad auch genau so gut. Ich denke die Zielgruppe sind nicht die Hardcore PC-Freaks die alles kontrollieren wollen, sondern Neueinsteiger wie meine Schwiegermutter, die das Teil im Video gesehen hat und sofort kaufen möchte. Der ist ein Notebook bzw. PC viel zu kompliziert.

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Das iPad ist wirklich nicht besser als ein Netbook, kann das iPad auch Multitasking? nein. Kann das Netbook Multitasking? ja.
Ich würd mir ein anderes Slate mit einen vollwertigen Betriebssystem (Windows 7, Linux) kaufen als das iPad.

Bild von Gast

Ich sehe eine echte Chance für das iPad, denn es scheint mir, nach allem, was ich bis jetzt gelesen habe, mehr zu sein als ein eBook-Reader und etwas weniger, als ein vollwertiger Rechner.

Das iPad könnte, unter anderem, den Schulbuchmarkt verändern.
Den Begriff "revolutionieren" scheue ich ein wenig.

Folgende Problematik wird von den Medien eher selten ans Licht der Öffentlichkeit gebracht, trotzdem leiden Millionen Kinder und deren besorgte Elten darunter.
Die Schultaschen unserer Kinder weisen mittlerweile haarsträubende Gewichte auf. Belastungen zwischen 15 und 20 Kilogramm sind mittlerweile keine Seltenheit sondern eher die Regel (zumindest hier in München).

Rechnet man die Belastungen im Größenverhältnis auf einen Erwachsenen um, so möge sich jeder vorstellen, morgens zwei volle Kästen Bier zum Büro zu schleppen.

Unsere Politiker gehen mit dem allseits bekannten Blabla über diese unzumutbaren Belastungen hinweg.

Mit dem iPad könnten die Schulbücher nicht unerheblich an "Gewicht" verlieren und Apple ist als Unternehmen groß genug, um als seriöser Verhandlungspartner auch von deutschen Schulbuchverlagen ernst genommen zu werden.

Ich kenne hunderte von Eltern, die sofort in ein iPad investieren würden, um die Gesundheit ihrer Kinder zu schützen.

Wie gesagt, das iPad ist eine Chance...

...und wenn es die ML fürs iPad gibt, würde ich sie sofort abonnieren.

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