Microsoft vergleicht Äpfel mit Birnen und kritisiert den iPad als ein in sich geschlossenes System; und sorgt sich zugleich um die Profite der App-Entwickler.
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Glaubt man Brandon Watson, Chef von Microsofts Product Management in der Entwicklungsgruppe, so können Entwickler für Microsofts Plattform ohne Beschränkungen entwickeln, was sie wollen und dies auch noch für eine breite Auswahl an Geräten. Das iPad dagegen sei ein in sich abgeschlossenes System.
Hinzu komme, dass viele iPhone-Entwickler bislang noch keinen Profit gemacht hätten. Denn Apps für iPhone oder iPad zu entwickeln, sei teuer, da deren Betriebssystem Objective-C als Programmiersprache nutze, wohingegen die Microsoft .NET Plattform überall vorhanden sei. Dass Apple die Kontrolle über die Plattform ausübe, habe schon einige Entwickler befremdet, erklärt Brandon Watson. Microsoft sei viel offener als Apple.
Dabei übersieht der Microsoft-Angestellte allerdings, dass es sich beim iPad mitnichten um einen traditionellen PC handelt, sondern mehr um einen Apparat, mit dem sich verschiedenste Dienste in Anspruch nehmen lassen. Schließlich bastele niemand an seinem Fernseher herum, sondern schaltet ihn ein, um Fernsehsendungen zu konsumieren. Und die Apps für das iPad seien nichts anderes als derartige Dienste.
Ganz nebenbei erwähnt, viele App-Entwickler für das iPhone verdienen nicht schlecht an ihrer Arbeit, was sich mit dem Erfolg des iPads noch steigern wird.



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Ich habe gehört, dass sich Microsoft noch mehr um die Entwickler von Viren-Software Sorgen macht. Zu Recht. Bisher hat sich Apple wenig kooperativ gezeigt, Viren auf ihren Geräten zuzulassen. Und mit dem iPad wird es auch nicht besser. Nun liegt es wieder bei Microsoft, dass diese Entwickler nicht arbeitslos werden. Das kann doch nicht sein.
Vorallem das iPhone OS würde viele Entwickler abschrecken :) darum gibts ja auch 140.000 Apps auf dem iPhone und wie viele für Windows Mobile Phones ?
... sind doch herzig, oder?
Jeder der mindestens ein Upgrade mir MS durch hat weiß wie gut alles danach läuft.... wenn man allles wieder neu aufgespielt hat. Naja und Objective-C ist glaub ich nicht der große Stoplerstein für Entwickler die auf den Mac wollen.
das das iPad wieder "verschlossen" ist ärgert mich auch. Aber an objC rumzunörgeln, tzzz. Es wäre halt schön gewesen, wenn Apple ein offeneres System (zumindest für PowerUser) angeboten hätte. Alein schon zur besseren Kontrolle, tweaken etc. siehe Jailbreak Gemeinde. Hoffentlich wird ein Jailbreak das richten. Ich möchte zumindest meine Privatsphäre mit ner Firewall (wie Firewall iP auf dem iPhone) schützen. Datenskandale gab's ja trotz Apples Kontrolle zu genüge.
Herr Schäfer, das iPad mit einem Ferseher zu vergleichen, der ja nur passiven Konsum erlaubt, ist WIE Äpfel und Birnen zu vergleichen.
Ich habe gerade vorgestern die Idee des Fernsehens aufgegriffen und in einer Glosse verarbeitet:
"Warum das iPad so schön ist wie Fernsehen oder warum Autos keine Kurbel mehr brauchen"
http://breede.blogspot.com/
Ich höre noch Steve Ballmer über das iPhone ablachen: «A mobile phone? For a thousand dollars? HAHAHAHAHA»… Und jetzt? Boom! :-)
Die größte Hürde ist meiner Meinung nach nicht das iPhone OS, sondern die Tatsache, dass man iPhone/iPad Programme nur auf einem Mac schreiben kann. Ich entwickle selbst Programme fürs iPhone und kenne viele Programmierer die ebenfalls gerne ein App fürs iPhone schreiben würden. Doch dafür extra von Windows/Linux zu MacOS wechseln ist ihnen einfach zu umständlich/teuer.
Trotzdem denke ich, dass das iPad ein großer Erfolg werden wird, vor allem weil es mit iPhone OS betrieben wird.
Och..... ist nur einer weniger der das schicke iPad bestellt und ggf. vor mir dran ist.
ein GNUstep für Windows inkl. Objective-C.
Wenn es nicht sofort läuft sollte es für PC Enthusiasten kein Problem sein ein wenig daran herumzuschrauben bis es läuft, so dass sie die letzte noch fehlende App programmieren können. Oder gibt es tatsächlich gar schon für alles eine App?
Wie gut die offenen PC-Tablets bedienbar sind hat der andere Steve ja bei seiner Demo gezeigt.
Ich finde Ballmers Kommentare zwar immer etwas lächerlich, kann ihm aber diesmal sogar in einer Hinsicht zustimmen. Dass Apple einen nahezu Personal Computer so komplett abschottet ist meiner Meinung nach nicht zu 100% zu unterstützen. Die meißten Leute lehnen "Auflagen" ab und möchten nicht unter Auflagen Ihre Werke veröffentlichen. Bei Apple hat das - siehe iPhone - Tradition, führt meiner Meinung nach aber in eine "gefährliche" Richtung... Man stelle sich zum Beispiel ein "dominiertes" Betriebssystem - nennen wir es mal MacOS11 vor, welches nurnoch Apple certified Software erlaubt.. gegen gehackte Macs wird dann vorgegangen usw..
Der BBC Bericht über das iPhone zeigt auch ganz klar, wie einige Developer viel Geld verloren haben, weil die "Lobby" hinter Apple das Veröffentlichen einiger Apps zu verhindern wusste bzw apple die eigenen Auflagen zu ernst nimmt..
Was viele wohl auch stören wird, ist der Umstand Software aufm dem Mac für das iPad entwickeln zu "müssen" und nicht das iPad selbst dazu nutzen zu können.
Ich bin mit meinem iPhone und Mac sehr zufrieden, finde aber man sollte aufpassen, wohin die Reise geht... Meiner Meinung nach sollte der Endanwender die Möglichkeit haben sich selber auszusuchen welche Software er nutz, und woher diese stammt! Den appstore ansich (mit Lizensierung) halte ich weiterhin für unverzichtbar ;)
@robbygraz
EIne Entwickleroberfläche für Windows wurde angekündigt. Ist aber noch im Pre-Alpha Stadium. Ich bin mal gespannt, wie sie den Interface Builder umsetzen. Oder ob WIndows User alles programmatisch umsetzen müssen. Auf jeden Fall wurde eine Entwicklerumgebung für WIndows angekündigt.
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