Wie kommen Magazine und Zeitschriften auf das iPad? Die Antwort auf diese Frage wollen gleich mehrere Anbieter liefern und Adobe befindet sich in der ungewohnten Situation, nicht nur mit Verlagen zu kooperieren, sondern auch mit ihnen zu konkurrieren.
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Die WIRED hat von allen iPad-Magazinen sicher am meisten Aufmerksamkeit bekommen, sie ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen dem Verlag Condé Nast und Adobe. Die App war auch das prominenteste Opfer der geänderten SDK-Richtlinien, denn ursprünglich sollte die Kombination aus InDesign und Flash eine iPad-App erstellen. Inzwischen bietet Adobe anderen Verlagen Hilfe beim Erstellen von iPad-Magazinen an. Eine Software namens Digital Content Bundler konvertiert InDesign-Layouts in das neue .issue-Format, welches dann mit einer Reader-Software auf dem iPad angezeigt wird.
Condé Nast verlässt sich aber nicht allein auf Adobe und experimentiert: GQ und GLAMOUR wurden intern entwickelt, beim New Yorker kommt dann wieder Adobe zum Zuge.
Anbieter wie Pixelmags bieten den Verlagen gleich ein Komplettpaket: Pixelmags braucht nur das PDF und kümmert sich dann um die Erstellung der App und Abos. Nachteil für die Verlage ist allerdings, dass neben Apple auch noch Pixelmags an den Einnahmen beteiligt ist.
Die New York Times hat sich für ein Eigengewächs entschieden, welches von der NYT „Press Engine” genannt wird. Die Press Engine wird nun auch anderen Verlagen angeboten. Diese müssen der Times eine einmalige Lizenzgebühr und dann eine monatliche Gebühr für die Pflege der Engine zahlen. Die ersten Verlage konnte die New York Times bereits von der Press Engine überzeugen.
Für den Verlag ist dies eine neue Einnahmequelle und man baut auch auf den guten Ruf, den die New York Times genießt. Der CEO der Dallas Morning News, James Moroney, nennt als weiteren Vorteil, dass der neue Partner ebenfalls im Verlagsgeschäft tätig ist.



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