Wer meint, wegen 15 Euro auf die Barrikaden gehen zu müssen, kennt die iPad-Situation in Japan nicht: Auch dort wird das iPad heiß erwartet, doch die Nachricht, dass das iPad auf Softbank als Mobilprovider festgelegt sein wird, sorgt für Proteste.
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Steve Jobs hatte ursprünglich versprochen, dass das iPad 3G SIM-Lock-frei sein wird. Dies ist beim US-Gerät der Fall (auch wenn es in den USA keine wirklichen Alternativen zu AT&T gibt) und auch beim deutschen iPad können andere Anbieter kompatible Micro-SIMs anbieten.
In Japan rückte Apple von diesem Versprechen ab - offenbar ist das Verhältnis zu Softbank sehr gut. Das Verhältnis von Softbank zu den Kunden hingegen ist gespalten: Der Mobilfunkprovider ging ursprünglich aus dem gescheiterten Japan-Ausflug von Vodafone hervor. Mitten in Tokyo kann der Aufruf von Websites oder Abschicken von E-Mails zum Glücksspiel werden - wer vorher noch keinen Grund hatte, an einem Shinto-Schrein zu beten, hat ihn spätestens nach ein paar Tagen mit dem iPhone und Softbank.
Konkurrent NTT DoCoMo hat Pläne, eine Micro-SIM anzubieten, wieder aufgegeben. Nun wird wieder einmal auf den Gesetzgeber gehofft, um Apple und Softbank zu einer kundenfreundlicheren Politik zu zwingen. Es ist im Gespräch, SIM-Locks zu untersagen. Trotz dieser schlechten Nachricht sollen bereits je über 100 Menschen vor den großen Filialen von Bic Camera, Yodobashi Camera und dem Softbank Flagship Store warten.
Kommentar Apple gibt sich derzeit viel Mühe, um sich in Japan unbeliebt zu machen: Erst wird Händlern, die auch Ladenfilialen betreiben, untersagt, Mac-Computer zu versenden (obwohl bei den großen Händlern keine Schnäppchen zu finden sind) - und nun auch noch der SIM-Lock für Japan.


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Es ist erstaunlich wie Mancher immer wieder versucht Apple in Schutz zu nehmen. Die 15 Euro waren nicht gerechtfertig und das zeigt auch die Tatsache, dass sie erlassen wurden.ein bisschen mehr Objektivität würde nicht schaden.
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