Mit dem Beginn der Vorbestellungsphase in den USA hat Apple auch die Seite mit den technischen Details um einige Angaben ergänzt. Insbesondere Anwender, die Fotos oder Videos auf dem Gerät betrachten möchten, dürften sich für die Ergänzungen interessieren.
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Keine Veränderungen im Vergleich zum iPhone gibt es bei den Audioformaten: AAC mit und ohne iTunes-DRM, MP3, Audible-Hörbücher, Apple Lossless, AIFF und WAV. Für Videos bevorzugt Apple wie gewohnt H.264, mit einer Auflösung von maximal 1280x720 (720p). Außerdem spielt das iPad Motion-JPEG-Filme (maximal 1280x720, bis 30 Bildern pro Sekunde). Motion JPEG wird beispielsweise von einigen Digitalkameras mit Videoaufzeichnungsfunktion verwendet.
Über das Camera Connection Kit lassen sich Fotos von einer SD-Karte oder direkt von der Kamera importieren. Fotografen, die grundsätzlich in RAW knippsen, werden sich über die RAW-Unterstützung freuen. Allerdings ist RAW kein einheitliches Format, sondern bezeichnet eine Datei, deren Daten direkt vom Sensor der Kamera kommen und nicht bearbeitet wurden. Zwangsläufig sorgt das dafür, dass auch Kameras desselben Herstellers nicht identische RAWs abliefern: Dies merken Fotografen, die sich eine gerade erst vorgestellte Kamera kaufen und sich dann wundern, weshalb Lightroom und Aperture nichts mit den Daten anfangen können. Das Camera Connection Kit ist als bisher einziges iPad-Zubehör noch nicht im Apple Store verfügbar.
Das ist der Grund für die gelegentlichen RAW-Updates, beispielsweise von Apple. Solche Updates müsste es dann auch für das iPad geben, entweder innerhalb eines Updates für das iPhone OS oder separat - letzteres wäre kundenfreundlicher, da dann nicht das komplette Betriebssystem aktualisiert werden muss.
Eine Klarstellung gibt es bei den eBooks: Kostenlose Bücher im ePub-Format lassen sich über iTunes hinzufügen und übertragen. Das Project Gutenberg bietet beispielsweise Bücher im ePub-Format an. Mit dem Adobe-DRM geschützte ePubs, die von fast allen eBook-Readern außer dem Kindle und iPad unterstützt werden, müssen hingegen mit anderen Apps, betrachtet werden. Solche eBooks werden in Deutschland bereits von einigen Buchhändlern verkauft.
Dem lässt sich auch eine positive Seite abgewinnen: Was über andere Apps auf das iPad kommt, muss wenigstens nicht über iTunes synchronisiert werden ...



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