DIE VOR- UND NACHTEILE DES IPAD

iPad: 5x Pro und 5x Contra

28.01.10 | 10:46 Uhr - von Matthias Jaap
Die Vor- und Nachteile des iPad: iPad: 5x Pro und 5x Contra

Für die einen ein aufgeblasenes iPhone, für die anderen eine neue Gerätekategorie zwischen Smartphone und Notebook. Fünf Vorteile und fünf Nachteile des iPad auf einen Blick.

Vorteile

Schnellere CPU. Erstmals hat der Kauf der Chipschmiede P.A. Semi auch Auswirkungen auf Apple-Hardware. Der A4 ist mit 1 GHz getaktet und laut ersten Tests sehr flink. Trotz gestiegener Auflösung ist die iPad-Hardware gerüstet für anspruchsvolle Aufgaben.

Bildschirm. Der Bildschirm ist groß, bringt die Farben von Fotos und Videos gut hervor und dank der hohen Auflösung wird Text gestochen scharf abgebildet. Kein Wunder, dass Apple das iPad auch als E-Book-Reader bewirbt, obwohl „nur“ ein TFT-Display zum Einsatz kommt. Der Rand ist groß, aber so verdecken die Hände beim Halten nicht Teile des Displays.

iWork. Mit der Präsentation der Umsetzung der iWork-Suite auf das iPad hat Apple deutlich gemacht, dass das Tablet mehr ist, als ein großer iPod touch. Vom Display und der Geschwindigkeit des iPad dürften Office-Anwendungen profitieren - etliches davon, was in iWork zu sehen war (Ordner-Sharing, Popover-Menüs, Core Text) ist Teil des neuen iPhone OS 3.2 und steht Entwicklern zur Verfügung.

3G ohne Vertragsbindung. Das iPad kennt keinen SIM-Lock und keine Vertragsbindung mehr, zumindest in den USA. Wer das mobile Internet braucht, kauft sich vom iPad aus das gewünschte Datenvolumen für einen Monat, bei AT&T sind es 15 US-Dollar für 250 MB Daten oder 30 Dollar für unbegrenzt Daten.

Peripherie. Der Peripheriemarkt für das iPhone ist nicht richtig in Gang gekommen, beim iPad wird Apple selbst aktiv: Eine Tastatur mit Dock, ein SD-Kartenlaufwerk und ein Camera Kit zum Übertragen von Fotos von der Kamera auf das iPad. Das iPad ist deutlich unabhängiger vom Mac und PC als es das iPhone ist. Wer sich mit dem Keyboard-Dock nicht anfreunden kann, verwendet einfach eine Bluetooth-Tastatur.

Nachteile

Preis. Hier mögen die Meinungen auseinandergehen, denn mit einem Einstiegspreis von 499 US-Dollar hatte niemand gerechnet. Allerdings gibt es für den Preis keinen 3G-Mobilfunk und lediglich 16 GB Speicher - hört sich viel an, ist aber bei einem Gerät, das (auch) zur Wiedergabe von HD-Videos und als Fotorahmen gedacht ist, wenig.

Kein Multitasking. Nicht jede App weiß 1024x768 Pixel im Vollbild sinnvoll zu nutzen, selbst Apples Software-Tastatur wirkt nun riesig. Bei einem Gerät, das sowohl die Rechenleistung als auch die Akkukapazität besitzt, um mehrere Hintergrundprozesse zu bewältigen, ist das fehlende Multitasking enttäuschend. Möglicherweise ist hier das letzte Wort aber noch nicht gesprochen - Stichwort "iPhone OS 4.0".

Webbrowser ohne Plug-ins. Webseiten sehen auf dem iPad aus wie auf dem Mac, doch eines fehlt: Plug-ins. Apple lässt weder Flash noch Silverlight oder andere Plug-ins zu. Diese Haltung kann man loben - obwohl es Apple eher darum gehen wird, die volle Kontrolle zu behalten, als Standards wie HTML 5 zu fördern -, aber die Web-Realität sieht nun einmal anders aus: iPad-Anwender sind in der Web-Nutzung eingeschränkt, verwendet eine Website Flash, müssen sie nach Alternativen suchen. Flash mag eine ressourcenverschwendende Technologie sein, aber HTML 5 ist kein Wunderstandard, der das Adobe-Plug-in in allen Bereichen ersetzen kann.

Keine Kamera, kein SD-Kartenlaufwerk
. Eigentlich wäre bei der Art, wie das iPad gehalten oder aufgestellt wird, eine Webcam Pflicht. Ungewöhnlich erscheint der Verzicht auf eine Webcam, ist sie doch bei allen Apple-Notebooks eingebaut.
Dies gilt auch für das SD-Laufwerk: Das iPad wird mit größeren Datenmengen als ein iPhone hantieren, da könnte ein eingebauter SD-Kartenleser schon erwartet werden.

3G nur mit Aufpreis. Bei Netbooks fast schon Standard, bei Apple nur gegen Aufpreis: 3G-Mobilfunk. Nicht jeder Provider bietet eine für das iPad passende Micro SIM-Karte an.

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Bild von Gast

6. Punkt - Kein Flash, wie schlecht ist das denn. Für mich der grösste Flop der jüngeren Apple-Geschichte.

Bild von Dr.Acula

ist das mit der blauzahntastatur geklärt? hamoniert sie mit dem ipad?

Bild von mjaap

Apple wirbt damit: "And because iPad has built-in Bluetooth wireless technology, it works with the Apple Wireless Keyboard, too."
http://www.apple.com/ipad/design/

Bild von Gast

Bei einem Gerät, das sowohl die Rechenleistung als auch Akkukapazität besitzt,...

Bild von Gast

Wobei die Kamera evtl. nur in dem Vorserienmodell nicht vorhanden war.... zumindest im iPad OS wären Kamerafunktionen integriert.

Bild von mjaap

Ich bitte den Herrn Relativpronomen vielmals um Verzeihung, dass bei einem fast 4000 Zeichen langen Artikel ein kleines Wort fehlt.

Bild von Gast

Erwartungen der Kunden nicht erfüllt ...
Kein SD-Slot – kein USB-Anschluss – keine Kamera – iChat gleich schlecht wie schon seit Jahren. Hoffentlich verlässt das iPad bald die Spielzeug-Kategorie.

psydext

Bild von entertainer4ever

Flash gehört in die Tonne! Mehr kann man dazu nicht sagen. Dass Apple da konsequent ist finde ich gut. HTML5 wird hoffentlich bald in vielen Bereichen diesen Flash Mist ablösen.
Und ein Schritt weiter sind wir ja: Youtube hat schon umgestellt, was ich sehr gut finde!

Bild von AMG92

Entweder achtest du selbst auf Rechtschreibfehler in deinen Texten oder du wartest darauf, dass dich deine Leser darauf hinweisen. Bei einer guten Fachzeitschrift wie Mac Life kann man korrekte Schreibweisen ja schon erwarten, dass man auch mal Fehler übersieht, ist klar, daher solltest du dich über Hinweise von Lesern freuen, die dich darauf aufmerksam machen, sie sind ja meistens gut gemeint…
Ach ja, es heißt übrigens nicht "Nachteile des iPad", sondern "Nachteile des iPads" :D
(Auch nicht böse gemeint ;-))

Bild von Gast

Zitat: "6. Punkt - Kein Flash" - Wieso Punkt 6? Das ist doch bereits als Punkt 3 der Negativ-Seite aufgeführt!

Bild von Gast

Schade, sehr schade. Das iPad hat bei der ersten Betrachtung bei mir ein "habenwollen-Gefühl" ausgelöst das ich zuletzt bei der Vorstellung der neuen MacBook Pro Baureihe hatte = 15er gekauft. Ohne Flash ist es aber mit der beschriebenen exzessiven Internetnutzung nicht weit her… Man kann von der Flashtechnologie halten was man will (hier sind vor allem auch die Flashprogrammierer gefordert), aber Flash ist ein festes Element im Internet. Das Fehlen des Flash-Plugin ist für mich ein absoluter Grund das iPad nicht zu kaufen, so macht das bedauerlicherweise keinen Sinn. Es würde auch keiner Safari auf einem PC einsetzen wenn dieser Flash nicht beherrschte.

Bild von TheBenne

Ich finde es positiv. Flash ist langsam, resourcenfressend und oftmals wird damit nur nervige Werbung dargestellt. Bei 140.000 Apps sollte es zudem niemand nötig haben, Flash-Games zu spielen. Und 90% der Videos liegen auch in mp4 vor. Youtube ist da zB vorbildlich.

Habe auf meinem Firefox am Mac auch so ein Ding, dass ich auf Flash-Objekte erst klicken muss, bevor sie abgespielt werden. Mache ich auch so gut wie nie. Ist aber hochinteressant, WO überall Flash verwendet wird. Ist meist sinnlos.

Kurzum, ich kauf ein iPad. 64GB UMTS.

Bild von Gast

Es ist ja "nur" das erste Gerät, d.h. ein Jahr warten und dann kommt die iSight Kamera. Wenn nicht sogar vorher als Adapter, man beachte wohlgemerkt das Symbol im Adressbuch, wenn man ein Kontakt-Foto einfügen will..
Ich denke zum iPad würde perfekt Video.Skyoen etc passen.. Deshlab abwarten und solange ProCamera für's iPhone testen.

Bild von Gast

Mal ehrlich, wer ein iPhone hat, wird sich doch nicht noch ein unhandliches iPad zulegen. Abgesehen davon, hat das Gerät nichts, was nicht auch der Archos 9 hätte und könnte und der hat def. einige ergänzende Möglichkeiten, nicht zuletzt auch eine WebCam! Die Werbung und das Wecken von Bedürfnissen wo keine sind, ist allerdings mal wieder TOP aus dem Hause Apple!Insofern wird der Absatzmarkt mal wieder groß sein.

Bild von Gast

Leute, jetzt kommt schon... mal ehrlich. Ich kapier den ganz Wirbel echt nicht.

Das iPad ist KEIN Computer! Wenn das mal in die Dickschädel reingehen würde. Jeder erwartet anscheinend ein voll ausgerüstetes MacBook Pro im Format des iPads. Ich persönlich bin froh, dass Apple das nicht versucht hat, wie das in die Hosen gehen kann hat ja MS ausführlich bewiesen:

Wie lange gibts da Tablet PC's schon? Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich schon so um 2000 die ersten gesehen auf der CEBIT. Haben sie sich durchgesetzt? Nein!

Da ist mir die Vorgehensweise von Apple lieber: Das iPhone OS ist von Anfang an für Touch-Geräte entwickelt worden und ist das Beste, was im Moment auf diesem Gebiet zu haben ist.

Das iPad ist gedacht für den Gebrauch zu Hause auf der Bank (wie im Video eindrucksvoll dargestellt) und für unterwegs. Es ist KEIN vollständiger Arbeitsplatz. Sondern ein abgespeckter, mit dem sich verdammt viel erledigen lässt.

1. Multitasking: Was ist falsch damit, dass das iPhone / iPad nur ein Programm zur gleichen Zeit ausführt? Wer bemerkt das jetzt wirklich? Es läuft alles so flüssig, dass ich persönlich überheipt kein Bedürfnis für Multitasking habe. Und zum zweiten: Wieso hackt ihr alle auf dem Gerät rum? Wenn, dann solltet ihr euch über das OS aufregen, nicht über die Hardware. Das alles kann sich mit OS 3.5 oder 4.0 komplett ändern, auch so etwas, was anscheinend jeder vergisst. Und Steve HAT angekündigt, dass das nächste Update revolutionär wird.

2. Flash: Jetzt mal ehrlich, wieviele Webseiten die ihr ansurft sind durch das Fehlen von Flash wirklich unbrauchbar? Und sind diese Seiten dann auch wirklich UNBEDINGT nötig? Für mich lautet die Antowrt: Nein, sind sie nicht, falls dann doch mal die große Ausnahme kommt setz ich mich vor mein MacBook. Sicher es wäre nett zu haben. Ungefähr so nett wie 100.000 Euro am Konto, aber das ist doch kein Beinbruch. Und wer weiß? Vielleicht müssen wir nicht mehr ganz so lange warten, bis Apple und Adobe sich mal zusammenraufen.

Speichererweiterngen (vielleicht sogar mit SSD-Drive slot?) und eine Kamera wären nett gewesen, das sicher. Zweifellos hätte Apple das heute auch schon alles einbauen können und ein Killergerät hinstellen.

ABER: Wer hätte das Ding dann bezahlt? Damit wären die Kosten für das iPad wahrscheinlich ungefähr gleich hoch wie die eines MacBookPro in der Basisversion. Seid ehrlich, das hätte kein Mensch bezahlt.

Ausserdem, wie hätte das Gerät danach noch verbessert werden sollen? Wie hätten Sie die enorme Erwartungshlatung, die wir immer wieder an die Jungs aus Cupertino stellen, erfüllen sollen? Diese Leute sind zwar echt super, aber sie sind auch keine Zauberer.

Und ich für meinen Teil würde dem iPad gegenüber jedem Netbook (der eigentlichen Konkurrenz) den Vorzug geben.

Bild von Gast

Apple hat von ipad schon million verkauft. Es fangt immer so an dass die gerate wenig konnen. Absichtlich! Es ist eine business strategie. Nach einem jahr kommt dann ipad mit webcam, sd slot usw. Mit dem motto: Wir konnen immer neue innovationen bringen!

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