Apple hat sich mit der australischen Wettbewerbs- und Verbraucherschutz-Kommission geeinigt und sich verpflichtet, mehr als zwei Millionen Dollar zu zahlen. Apple war irreführende Werbung vorgeworfen worden, in Australien wurde das iPad als 4G-kompatibel bezeichnet.
In Australien gilt jedoch 4G LTE als 4G und das neue iPad unterstützt die dortigen Frequenzen genauso wenig wie im Rest der Welt, mit Ausnahme von Kanada und den USA. Dennoch wurde das neue iPad als 4G beworben, darin sah die Kommission eine Täuschung der Verbraucher, die erst im Kleingedruckten erfuhren, dass es 4G LTE in ihrem Land nicht unterstützt. Der Richter in Australien muss dem Vergleich nun noch zustimmen.
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Inzwischen hat Apple die Bezeichnung des iPads mit Mobilfunk geändert, in Deutschland und anderen Ländern heißt es nun "iPad Wi-Fi + Cellular". 4G wird auf der Bestellseite nicht mehr erwähnt, außer in einer Fußnote, die auf LTE-Unterstützung im AT&T-Netz und den Netzen von Bell, Rogers und Telus hinweist.
Update, 21. Juni 2012: Laut einer dpa-Meldung ist die Strafzahlung inzwischen gerichtlich bestätigt. „Solches Verhalten ist schwerwiegend und nicht akzeptabel“, soll Richter Mordecai Bromberg gesagt haben. 1,8 Millionen Euro Strafe muss Apple nun zahlen – ob sich der Konzern mit Rechtsmitteln wehren wird, sei laut dpa noch unklar.
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Da fragt man sich doch, wo da der Sinn liegt. Was sind 2 Mio. für Apple? Diese 4G Geschichte ist definitiv ne Frechheit, nicht jeder ist so gut informiert und weiß dass das in Deutschland nicht nutzbar ist.
Wie Apple immer versucht, sich über Regeln hinwegzusetzen. Man siehts an der Apple Store Fassade: Nach deutschem/europäischem Gesetzt muss an der ladenfront sowas wie Inhaber und Öffnungszeiten vermerkt sein. Apple macht das natürlich nicht und bezahlt deswegen mehrere 100.000€ Strafe, nur um die Fassade clean zu halten.
Und an wen gehen jetzt die Millionen? Wohl nicht an die geschädigten Verbraucher -.-
An mich?!
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