Noch ist das iPad 2 das iPad für Einsteiger, doch diese Rolle könnte bald das iPad mini übernehmen. Analyst Rob Cihra glaubt, dass die Einführung des iPad mini für Apple eine Gelegenheit ist, die iPad-Produktfamilie neu zu ordnen.
Das Produktalter sollte aber weniger eine Rolle spielen. Zwar ist das iPad 2 schon über ein Jahr alt, aber es ist nicht zu erwarten, dass die Hardware des iPad mini der des iPad 2 überlegen sein wird. Moderner dürfte einzig der Lightning-Anschluss werden.
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Für das iPad 2 könnte es aber tatsächlich eng werden: Schon jetzt ist es mit 399 Euro nur 80 Euro günstiger als das "neue iPad" und wer nicht auf das größere Display besteht, bekommt mit dem iPad mini voraussichtlich eine bessere Ausstattung zum selben Preis. Auch Schulen, die sich bisher aus Preisgründen für das iPad 2 entscheiden, dürften zukünftig zum iPad mini greifen. Zu guter Letzt wäre die neue iPad-Familie für den Kunden logischer aufgebaut, da ohne iPad 2 klar ist, welches iPad das Top-Modell ist. Apple müsste das Retina-iPad dann nicht mehr umständlich "Das neue iPad" nennen.
Cihra hat keine Insider-Infos über Apples Produktpläne. Apple ist zwar durchaus bekannt dafür, Produktfamilien neu zu strukturieren, aber schon häufig blieben totgesagte, angeblich nicht mehr sinnvolle, Produkte weiter im Programm (Mac mini, iPod classic).
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Der Hintergrund ein altes iPad als Einsteigermodell zu nehmen hat den Charme, dass keinerlei Entwicklungskosten mehr anfallen. Somit macht dieses bisherige Vorgehen auch weiterhin Sinn.
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