Dell stellte bereits auf der CES im Januar seinen Mini 5 vor. Eine Art aufgeblasenes iPhone, das mit Googles Android OS arbeitet. Gegenüber dem Wall Street Journal erläutert John Thode, Vizepräsident der Abteilung mobile Geräte bei Dell, den Entstehungsprozess.
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Unter den vielen Konkurrenten, die Apple über die Jahre zu mehr Leistung angespornt hat, ist Dell einer derjenigen, die sich immer recht wacker geschlagen haben. Das Unternehmen aus Texas ist, bis auf eine oder zwei Ausnahmen, nicht immer gleich jedem Trend hinterher gerannt. Auch in diesem Fall agierte Dell nicht unüberlegt sondern betrieb intensive Marktforschung um herauszufinden, was die Leute wirklich wollen. Überraschenderweise muss es den potentiellen Käufern zufolge „möglichst preisgünstig, klein und dünn sein, sowie mit einer langlebigen Batterie ausgestattet sein“, so Thode.
Also machte Dell sich an die Arbeit. Von vorn herein war es den Entwicklern klar, dass sie mit Apples Erfindungen vermutlich nicht direkt konkurrieren könnten, daher bauten sie etwas, das irgendwo zwischen Smartphone und Navigationsgerät angesiedelt ist. Das Mini 5 soll demnächst seinen Weg in den Handel finden und dank fallender Mobilfunk-Gebühren und stetig sinkender Preise für Hardware-Komponenten über ein äußerst konkurrenzfähiges Preisschild verfügen.
Thode zweifelt außerdem das Potential des iPad an. Es sei sehr schwer, den Erfolg des iPhone zu wiederholen und die wachsame Konkurrenz im Bereich der Tablet-PCs sehr viel zahlreicher.





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Das in der Größe " ... as irgendwo zwischen Smartphone und Navigationsgerät angesiedelt ist".
Das wird spannend, aktuelle Smartphones sind doch gar nicht so viel kleiner als ein Navigationsgerät.
Ich denke Herr Thode meint da was anderes. Sollte allerdings der Name Mini 5 auf die Bildschirmdiagonale anspielen, dann wird es für das Internet wieder zu klein und für die Hosentasche zu groß.
Und ob er sich da mal nicht irrt:
Zitat: "Thode zweifelt außerdem das Potential des iPad an. Es sei sehr schwer, den Erfolg des iPhone zu wiederholen und die wachsame Konkurrenz im Bereich der Tablet-PCs sehr viel zahlreicher."
... es wäre ja nicht das erste Mal das Dell einen PDA ähnlichen Markt aufgibt.
... dass es Target-Costing betreibt, sich fragt was der Kunde eigentlich haben will, was im wichtig ist und mit was er sich auf keinen Fall rum schlagen muss. Dell beherrscht diese Disziplin ziemlich gut, auch IBM und Apple. Schön, dass sich Dell für Android OS als Software entschieden hat. Windows in der Desktop-Version hat in so einem mobilen Gerät nichts verloren. Genau das MacOsX im ipad.
"Von vorn herein war es den Entwicklern klar, dass sie mit Apples Erfindungen vermutlich nicht direkt konkurrieren könnten". Apple erfindet nicht wirklich, sie compilieren. Apple kauft vorhandene Technologien, die andere erfunden haben und kombiniert sie zu einem stimmigen Gesamtpaket mit dem ihre Vorteile erst zur Geltung kommen.
Erst die nahtlose Integration von Hardware, Software, Design und Bediekonzept macht die Produkte mit dem Apfel so besonders. Da kann ein Hersteller mit einem Betriebssystem "von der Stange" nicht mithalten.
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