Ein Upgrade auf Android 4.0 wird es noch geben, aber ansonsten wird Netzwerk-Ausrüster Cisco sich auf Software für andere Tablets anderer Hersteller konzentrieren: Das Business-Tablet Cius ist gescheitert. Verantwortlich dafür macht Cisco Tablets, die privat angeschafft, aber auch beruflich genutzt werden.
BYOD (Bring Your Own Device) wird dies genannt, dahinter steckt die Idee, dass Mitarbeiter die Geräte nutzen sollen, mit denen sie sich wohl fühlen - und die Firma soll dabei natürlich auch noch sparen. Darunter leiden allerdings Firmen, die hauptsächlich Geschäftskunden ansprechen, beispielsweise RIM.
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Das Cius bot außer einem bekannten Hersteller aber kaum etwas, was es für Firmen interessant gemacht hätte. Mit den schnellen Updatezyklen bei der Android-Hard- und -Software hielt Cisco nicht mit, viel zu spät kam das Tablet auf den Markt, um noch den Einsatz des iPads bei Firmen verhindern zu können. Das 7-Zoll-Tablet mit eher mäßigen Leistungsdaten hatte so keine Chance.
Besser stehen die Chancen für Cisco-Software (Jabber, WebEx) auf anderen Betriebssystemen, auch wenn das Cius-Tablet weiter an Kunden mit besonderen Anforderungen ausgeliefert werden soll.
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