SKEUMORPHISM

Apples Software-Design auch firmenintern umstritten

12.09.12 | 09:29 Uhr - von
(Bild: screenshot)

"Skeumorphism" wird das Design genannt, welches sich an physischen Objekten orientiert. iCal im Ledereinband, die Podcast-App mit dem Tonband oder das Adressbuch - beim Software-Design geht Apple ganz andere Wege als bei der Hardware. Auch Apple-intern ist das Design umstritten.

Austin Carr von Fast Company hatte mit IT-Insidern und ehemaligen Apple-Designer gesprochen. Ein ehemaliger Senior UI Designer bezeichnet Apples UI-Design als "visuelle Selbstbefriedigung", die nur dazu diene zu zeigen, wie gut ein Designer ein physisches Objekt nachahmen könne. Auch intern soll das Design in den letzten Jahren umstritten gewesen sein: Jony Ives war dagegen, Scott Forstall und Steve Jobs dafür. Jobs soll wesentlich das Design der iCal- und Game-Center-App mitgestaltet haben, der von Carr befragte frühere Senior-UI-Designer sagt, viele Apple-Designer hätten dieses Design als peinlich, schrecklich und zu weit gehend empfunden.

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Designer Yves Béhar sieht ein Argument gegen "Skeumorphism" darin, dass Apples digitales Bücherregal nun einmal nicht wie ein echtes Bücherregal funktioniere. Einige Metaphern seien auch veraltet und nicht mehr vielen Anwendern geläufig - ein Papierschredder beispielsweise, oder das Tonband-Gerät aus der Podcast-App. Carr hält das Design nicht für grundsätzlich falsch, glaubt aber, Apple übertreibt es mit dem Einsatz solcher Metaphern.

Die neue Oberfläche von Windows 8 entspricht eher der Apple-Hardwaredesign-Philosophie: Auf das wesentliche reduziert und ohne Verzierungen (allerdings deutlich bunter). Eine echte Alternative zum Apple-Design, auch wenn sich Microsoft von der alten Oberfläche nicht vollständig lösen konnte.

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Bild von TouchPro2G

Ja, das Adressbuch, der Kalender und Game Center sehen schrecklich aus. Die Gestaltung der iBooks-App finde ich allerdings ansprechend, dort fände ich eine "normale" UI zu trist. Die Notizen und auch die Erinnerungen sehen ebenfalls gut aus.
Beim Design sollte Apple lieber auf Ive hören, der hat das glaube ich am besten drauf.

Bild von --Q--

Der Kerl heißt Ive nicht Ives, das sollte auch ein Pseudojournalist wissen, wenn er darüber schreibt. Dass einem sowas nicht peinlich ist-.-

Bild von w+g

Der Herr Jaap benutzt in letzter Zeit immerhin öfter die Rechtschreibprüfung oder hat nen Duden bekommen. Bleiben immer wieder mal die sachlichen Fehler, das gibt's aber quer durch MacLife bei diversen Autoren.

Bild von thequeenisdead

Vergiss es! Ich hatte auch vor geraumer Zeit schon mal in einem anderen Artikel darauf hingewiesen, dass der Mann "Ive" heißt. Gebracht hat es, wie du siehst, nichts.

Bild von i_pinz

Ich glaube auch, das die Anlehnung an physische Objekte nicht mehr zeitgemäß ist. Sir Ive hat durchaus recht, wenn er auf ein puristischeres Design in der Software hinweist. Zudem blasen die hübschen Graphiken nur unnütz die App auf, brauchen mehr Rechenzeit usw. Die Win-8 UI finde ich persönlich aber auch nicht wirklich zielführend (Wozu brauch ich zB eine Kachel die mir dauernd wechselnde Bilder von Kontakten oder meine Fotos anzeigt? Lenkt nur ab von echtem Content der von Interesse ist.)

Bild von uelef

Was ich schlimm finde: Da schreibt ein Journalist letztendlich einen amerikanischen Artikel ab (immerhin wird die Quelle versteckt angegeben – darauf gekommen ist er aber sicher über eine andere Webseite, nämlich www.appleinsider.de, die zufällig heute Nacht über das Thema berichtet haben, die nicht angegeben wird) UND: Dann wird das Wort "Skeuomorphismus" nicht mal richtig geschrieben. Es fehlt ein "o". Das ist irgendwie peinlich.

Bild von Mango32

Peinlich, peinlich, Metapher-"Bilder" oder was?

Bild von uelef

Und die Kommentare liest Maclife anscheinend auch nicht und besser Fehler aus … Thumbs down!

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