SECHSTGRÖßTER INVESTOR VERKAUFT SEINE AKTIEN

Wird der BlackBerry-Hersteller RIM das erste iPhone-Opfer?

17.06.11 | 20:24 Uhr - von Justus Zenker
(Bild: rim.com)

Ein Geschäftsmann, der etwas auf sich hält, hat einen BlackBerry des kanadischen Herstellers RIM. Oder besser gesagt: Hatte. Denn nach knapp vier Jahren nach der Geburt des iPhone scheint der einstige Spitzenreiter in Sachen Business-Smartphone nicht mehr so fest im Sattel sitzen. Neben fallenden Aktienpreisen kommt nun auch Kritik von den RIM-Investoren.

„Die ruhen sich auf ihren Lorbeeren aus, Steve Jobs ist ein viel besserer Vermarkter als RIM“, so RIMs sechstgrößter Investor Stephen Jarislowsky. Die Konsequenz: Jablowsky verkaufte seine Anteile an RIM. Verständlich, denn die aktuellen Zahlen sprechen nicht gerade für den kanadischen Smartphone-Hersteller. Auch RIM scheint sich diesen Zahlen bewusst und kündigte heute Entlassungen an „um die Arbeitsprozesse neu anzuordnen“.

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Was RIM vor allem zu fehlen scheint, ist eine langfristige Strategie. Denn obwohl mit BlackBerrys weiterhin qualitativ hochwertige Smartphones produziert werden – der „haben-will“-Faktor fehlt den Smartphones. Zumindest etwas Rettung verspricht das vom Playbook bekannte QNX-Betriebssystem. Doch auch das hat aktuell mit Problemen zu kämpfen. Eine Portierung auf die BlackBerry-Smartphones soll sogar erst im nächsten Jahr stattfinden.

Doch selbst mit einem neuen Betriebssystem wird den BlackBerrys ab Herbst dieses Jahres ein Vorteil gegenüber allen anderen Smartphones genommen: Der kostenlose Nachrichtendienst. Denn mit iMessage in iOS 5 will auch Apple seinen Kunden einen kostenlosen und zuverlässigen Dienst für Nachrichten bieten.

Es bleibt also spannend um RIM – und andere Mobilfunkunternehmen. Denn auch Nokia hat in letzter Zeit mit sinkenden Absatzzahlen zu kämpfen, eine Partnerschaft mit Microsoft soll die Finnen jedoch aus der Misere retten. Apple geht es auf jeden Fall weiterhin gut. So gut sogar, dass Cupertino mit den aktuell geschätzten 70 Milliarden US-Dollar Cash-Reserven RIM, Nokia, HTC und die Mobilfunksparte von Motorola kaufen könnte ...

 

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Bild von iNerd

BlackBerry bzw. RIM ist der größte Witz, jeder meckert, dass man mit dem iPhone nicht aufs file system zugreifen aber KackBerry kann es auch nicht.
Ich hatte ein Testgerät von BlackBerry und nunja ich sag mal so, es hatte ein Eigenleben...mitten im Gespräch ausgehen und einfach nichtmehr angehen war eines der tollen Features.

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Ist dieser Troll immer noch nicht gesperrt? Wird langsam Zeit, liebe maclife...

Wenn RIM so ein großer Witz wäre, frage ich mich, warum gerade Pro-User immer noch gerne auf Blackberry zurückgreifen.

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Lieber iNerd,

wenn man von einem Produkt keine Ahnung hat sollte man vielleicht das machen, was Dieter Nuhr vorschlägt: "Einfach mal die Klappe halten!"

Selbstverständlich gibts nen Dateimanager für Blackberry mit dem man auf alle Dateien des Smartphones zugreifen kann etc... (auch ins Netzwerk der Firma)
Und wenn ich mal nen Vergleich mach zwischen dem iPhone meiner Frau und meinem Blackberry startet sie definitiv ihr iPhone mehr als ich meinen BB.
Ich hab keine Ahnung woher du solche Behauptungen her hast und das auch noch publizieren musst.
Arbeite doch zuerst mal mit den Produkten worüber du zu bescheid wissen meinst, bevor du deine Gedankenflut verbreitest. Die x-Millionen Blackberry-User haben wohl ihre Gründe für ihre Wahl des Smartphones. Sowie andere ein iPhone gewählt haben.

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KackBerry? Hehe, lustig.

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@ iNerd

So einen niveaulosen Quatsch habe ich selten gelesen !

Bild von iNerd

Hallo lieber Gast,
kannst du deine These auch belegen? Ansonsten ist das was du ablässt niveaulos...

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Laaangweilig!

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Sorry - aber natürlich kann man mit einem BlackBerry auf das Filesystem zugreifen, auf freigegebene Laufwerke im Unternehmensnetzwerk ebenso. Man hat eine sehr lange Akkulaufzeit, deutlich die beste Sprach- und Telefonqualität aller Konkurrenten und auch sonst viele Feature, die Menschen, die ein Smartphone beruflich nutzen wollen/müssen dringend benötigen. Ein BlackBerry läuft problemlos wochenlang ohne ein Reboot oder irgendein Systemabsturz und kann wie kein anderes Smartphone verwaltet und an Unternehmensrichtlinien angepasst werden.

Schönen Abend noch.

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Filesystem zugreifen, freigegebene Laufwerke, .. wozu eigentlich? Jede Art von Datei die einem im Arbeitsalltag unter die Nase kommt sieht auf dem BB etwas altbacken aus. PDF Dateien sind schier unmöglich zu betrachten, ebenso wie Word und Excel ! im Vergleich zum iPhone ! ..

Einer der Kernpunkte warum die Nutzer in unserem Vertrieb und Außendienst interessiert und fasziniert sind vom iPhone. Und sich das Gerät bei uns sicherlich bald durchgesetzt haben wird. Was aber außer Frage steht ein BES mit seinen Policies ist ein Segen für Unternehmensrichtlinien und Administration im Gegensatz zum iPhone und diverser MDM Software.

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Policies gehen mit dem iPhone auch, sogar mim M$ Exchange Server, läuft bei uns (dem weltweit größten Landwirtschafts-Maschinen Hersteller) problemlos und die Admins sind zufrieden!

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Admins haben nix zu sagen. Das sind Leute, die exekutieren, was Manager entscheiden. So wie Personalmanager. Alles nur Leute, die umsetzen, was andere bestimmen. Entscheidet = Macht = Marktmacht. Admin = wie das Wort sagt NUR administrieren. Nix entscheiden. Punkt. Und der Markt entscheidet: BB hat verloren. Nokia hat verloren. PUNKT!

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BlackBerry ist aus der Welt von gestern. Zukunft? Eben. Keine!

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Ich habe seit vier Jahren beides - beruflich einen BB und privat ein iPhone.

Und ich würde nicht tauschen wollen. Denn BB halte ich für das deutlich bessere "Power-Gerät". Vor allem der Akku ist ein Traum. Trotzdem möchte ich für private Spielereien mein iPhone nicht einen Tag missen. Und ich möchte privat auch nicht mit einem BB rumlaufen.

Bei uns im Büro (große Anwaltskanzlei) sind auf Druck einiger Mitarbeiter auch iPhones angeschafft worden. Die Mitarbeiter sind zwischenzeitlich wieder zu ihren BBs zurückgekehrt :)

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RIM wird das 2. Opfer. Das 1. Opfer war NOKIA !

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Welches Feature vermisst man beim iPhone? Sprich was macht der BB besser .. ? Attachments lese ich nur ungern auf meinem 9000er und Web ist auch kein Erlebnis. Mails lesen und schreiben finde ich relativ gleichwertig bei beiden Herstellern. Was aber besser sein soll ist mir Rätsel..

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Die Tasten sind besser zum schnellen tippen und was mir sehr gut am bb bold gefällt ist die einhandbedienung. Man kann mit einer Hand prima ein Mail beantworten. Das gelingt mir bei meinem iPhone nicht.

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Der Grund: Tasten!

BlackBerry hat Plastiktasten und die Manager lieben das.
Wischen und schieben ist nicht der Favorit.

Nicht mehr und nicht weniger.

Aber das ist egal. Der Markt entscheidet, was gut ist. Es gewinnt, wer viel verkauft. Wer nix verkauft, hat eben verloren und ob etwas gut oder schlecht ist, wird nicht hier in der Diskussion entschieden, sondern an der KASSE. Punkt. Keine Diskussion. Der Markt sagt, was besser ist und der Markt hat gesprochen: Blackberry ist NICHT mehr die erste Wahl.

Das war einmal.

Nokia ist NICHT mehr die erste Wahl.
HTC und so weiter können prima kopieren. Blackberry hatte mal einen Innovatiosnvorsprung. Drauf ausgeruht und ab in die Tonne damit. Das geht schnell. Mehr Innovation und es geht weiter aber den ollen Krempel können die behalten. So wie Nokia, Siemens, und wo weiter.

Bild von Gast

Resultat: Es gibt zu wenig Manager, die ein BlackBerry schätzen. Da ich kein Manager bin, bleibt meine Wahl beim iPhone (womit man außerdem auch mit einer Hand eintippen kann).

Bild von Gast

Das ist sehr allgemein, was du sagst. Allgemein gesagt hat der Markt entschieden, aber man muss erstmal festlegen, was der Markt überhaupt ist. Ein Blackberry will kein multimediagerät sein, wie es das iPhone ist, da sind sie ganz sicher nicht erste Wahl. Das wollten sie mit dem Storm, und es ging kräftig in die Hose. Das iPhone im übrigen aber auch nicht, wenn man sich die zahlen von android anschaut - das sind zwar viele Geräte, aber letztendlich kann man es trotzdem vergleichen, niemand schreibt Apple ja vor, dass sie das os nicht lizensieren dürfen...

PS: der Markt entscheidet nicht / nie, was gut ist, sondern was gewollt ist. Ob das dann auch gut ist, ist eine andere Frage...

Bild von Gast

Ich empfinde den Blackberry Bold als das Nonplusultra Gerät was Business angeht. Es hat eine enorm hohe Sprachqualität, trotz täglicher Nutzung Lade ich nur 2 mal die Woche, als Businesskunde bei RIM wird ein Gerät zum nächsten Tag getauscht gegen ein neues( ja kein General überholtes). Die Sicherheitsfeatures mit einem eigenem Server sind der Wahnsinn, damit kann die Datenschleuder aus Cupertino nicht mithalten. Beim Blackberry kann ich den gesamten Datenverkehr verschlüsselt an den Server leiten.
Es hat also durchaus seine Daseinsberechtigung. Im übrigen sind die Geräteausfälle im Vergleich beim I-Phone um ein vielfaches höher.
Übrigens kann ich meinen Blackberry einfach fallen lassen und danach ist er immer noch in einem Stück und voll funktionsfähig.

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