Die Gerüchte um Apples Pläne, seine Kunden mit ihren Mobilgeräten künftig per „Nahfeld-Kommunikation“ in diversen Läden bezahlen zu lassen, reichen bis Anfang 2009 zurück. Das jetzt veröffentlichte Patent ließe die von Anwendern bereits im iTunes Store hinterlegten Kreditkarten-Daten mit einbinden.
ANZEIGE
Patently Apple stellt die große Bedeutung dieses, seit 2009 in einer Reihe von insgesamt 23, zuletzt veröffentlichten Patents heraus. Mit „iWallet“ bezeichnen die Patent-Spezialisten scherzhaft das Konzept des iPhones als elektronische Geldbörse auf Basis der NFC-Technologie.
Eingebunden in das etablierte Abrechnungssystem des iTunes Store, böten die NFC-Transaktionen sogar zum Beispiel Eltern die Möglichkeit, als „Parental Controls“ Budgets und Limits für die Ausgaben ihrer Kinder festzulegen. Ebenso könnten versuchte Einkäufe durch vorgegebenes Regelwerk direkt abgelehnt werden oder eine Benachrichtigung der Eltern auslösen.
9to5Mac weist im Zusammenhang der NFC-Bezahlung darauf hin, dass sich auch PayPal, Google, Microsoft und Amazon Anteile am Kuchen wünschen. Mit weltweit 315 Millionen verkauften iOS-Geräten und über 200 Millionen registrierten Kreditkarten sei Apple gut aufgestellt, als Anbieter für diese elektronischen Transaktionen aufzutreten.





Artikel kommentieren
Diskutieren Sie mit!
Damit Sie Artikel auf maclife.de kommentieren können, müssen Sie sich bitte einmalig registrieren – bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Die Moderation der Kommentare liegt allein bei maclife.de – kritische Kommentare und sachliche Diskussionen sind erwünscht, Beschimpfungen & Beleidigungen werden gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.