DER PATENTKRIEG GEHT WEITER

Apple bekommt erneut wichtige iPhone-Patente zugesprochen

09.08.11 | 18:54 Uhr - von Justus Zenker

Es scheint fast so, dass auf dem Smartphonemarkt dieser Tage weniger das Gerät an sich zählt, und mehr das Patent. Vor allem aber welches Unternehmen man wegen einer Patent-Verletzung vor Gericht ziehen kann. Apple hat in diesem Pokerspiel heute 20 neue Patente zugesprochen bekommen. Zwei Patente könnten sich als Ass entpuppen.

Eines der beiden Patente beschreibt das berührungsempfindliche Display, das eine „dünnere, hellere und weniger Strom-hungrige“ Bauweise mit wenigen Bauteilen erlaubt. Das zweite Patent sichert Apple die Rechte am „Voicemail Manager“ des iPhone, gemeint ist damit wohl Visual Voicemail.

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Neben den iPhone-Patenten wurde hat Apple auch die Bauweise des Mac Pro sichern können. Das Patent mit dem Titel „Component Retention Mechanism for a Tower Computer“ beschreib die Verwendung von Schließmechanismen und Halterungen, wie diese in Apples High-End-Mac zum Einsatz kommen. Diese ermöglichen einen unkomplizierten Wechsel von Hardware-Komponenten.

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Bild von cornholio

Einfach lächerlich, was Apple für Patente zugesprochen bekommt! Was Apple in "Component Retention Mechanism for a Tower Computer" beschreibt ist seit Jahrzehnten in Rechenzentren anzufinden! Alle großen Server seit Anfang/Mitte der 90er Jahre werden so modular gebaut, dass man die Komponenten einfach und ohne Schraubendreher entfernen kann. Einfach einen Hebel umlegen und das CPU-Board, Speicherboard, Steckkarten oder andere Teile entfernen.

Wo liegt darin die Innovation? Das Apple Hardware von IBM, Sun, HP und Co. auseinandernehmen und nachbauen kann?! Lächerlich!

Bild von Gast

Du hast wohl das System mit den Patenten nicht verstanden. Patente sind nie zwingend innovativ. Es ist aber heute wichtiger denn je, dass man sie sich schützen lässt, sofern das vorher noch niemand gemacht hat.

Bild von JeanLuc7

Zumindest in Deutschland erfordern Patente zwingend Innovativität. Trivialpatente, wie wir sie in USA zuhauf finden, können in Deutschland nicht angemeldet werden. Dazu kommt die Frage nach "Prior Art" - man kann Patente zwar anmelden, muss aber im Zweifelsfall damit rechnen, dass jemand nachweisen kann, dieselbe Idee schon vorher zu Papier gebracht zu haben.

Bild von cornholio

Weißt Du überhaupt, was ein Patent ist?

Bild von cornholio

Ich meine damit Gast 06:17!

Bild von Gast

Autsch, du hast dich mit deinem Kommentar so was lächerlich gemacht!

"man sie sich schützen lässt, sofern das vorher noch niemand gemacht hat."

Wie cornholio geschrieben hat, werden Server seit den 90igern so gebaut. Es WURDE also schon von jemand anderen GEMACHT!

Bild von Gast

Schwachkopf...

Bild von Gast

Es geht Apple nicht darum andere Firma jetzt evtl. zu verklagen, viel mehr darum sich vor andere Firmen zu schützen.

Bild von Gast

Was die Patente so auf dich haben sieht man im Streit mit Samsung mal wieder...Patente=Inovationskiller

Bild von Gast

Patente=Inovationskiller???
Es ist eher anders herum, denn durch Patente werden andere Firmen "gezwungen" Innovativ zu sein, denn sie wollen die Patente nicht verletzen. Würde es keine Patente geben, würde jeder bei jedem abkupfern (siehe Samsung). Alo Keine Patente=Inovationskiller

Bild von Gast

Patentrecht ist eine Wissenschaft für sich. Und das Patentrecht in den verschiedenen Staaten ist auch sehr unterschiedlich. Das Problem mit den Trivialpatenten in den USA ist bekannt. Leider ändert sich nichts daran (siehe auch Software-Patente und die Engstirnigkeit der Amis bei der Gesundheitsreform). Dazu kommt, dass in Amerika nicht der das Patent bekommt, der es als erster arfunden hat, sondern der der als erstes zum Patentamt gelaufen ist.
Patente sind insofern ein Inovationskiller, als das man entweder mit ziemlicher Sicherheit in die Falle tappt oder ein man ein Heer von Patentanwälten und Experten beschäftigen muss, um die Lage zu recherchieren. Das kann sich kein kleiner Hersteller leisten.
Dazu kommt, dass man unterscheiden muss zwischen dem beschriebenen Verfahren und den detailirten Ansprüchen daraus. Beides muss nicht unbedingt etwas miteinander zu tun haben.
(besitze)selbst ein Patent)

Bild von Gast

Patentanwalt müsste man sein... Die scheinen die einzigen Gewinner bei der Geschichte zu sein!

Bild von Gast

YEP.

Bild von Gast

Kann man aber nicht als (dämlicher) Jurist, sondern das sind spezialisierte Ingenieure.

Bild von Gast

Das Firmen ihre Patente "verteidigen", ist ja klar. Aber das Gesetze jeden Furz als Patent anerkennen ist ein Drama. Für den kleinen Erfinder, oder die kleine Software-/Hardwareschmiede wird es langsam unmöglich kreativ zu werden bzw. überhaupt noch zu arbeiten. Eine fette Patentklage wird schnell zum Ruin. Damit sichern sich die Giganten vor Konkurrenz ab und machen es für "Kleinfirmen" bald unmöglich sich auf dem Markt zu behaupten. So wie Normen nicht wirklich immer zum Schutz der Konsumenten entwickelt wurden, sind Patente mittlerweile ein Machtmittel von Großkonzernen geworden. Da spielen alle große Firmen das gleiche Spiel. Nicht wirklich toll!

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