Einmal mehr muss sicher Apple aufgrund von angeblich verletzten Patenten vor einem Gericht verantworten. Diesmal geht es jedoch nicht um abgerundete Ecken oder ein für Laien unverständliches UMTS-bezogenes Patent, sondern um Apples mehr oder weniger intelligente Assistentin Siri.
Mithilfe der von Apple im April 2010 eingekauften Technik lassen sich unter iOS eine Vielzahl von Aufgaben per Sprache erledigen. Egal ob das tätigen eines Anrufs, das Erstellen einer Erinnerung oder die Frage nach dem Sinn des Lebens: Siri weiß in der Regal Rat.
ANZEIGE
Die „computergestützte Methode zur Verarbeitung einer natürlichen Spracheingabe“ wird nun von dem US-Unternehmen Dynamic Advances beansprucht das die Rechte 2007 von dem New Yorker Rensselaer Polytechnic Institute zur kommerziellen Verwendung lizensiert hatte.
Interessant ist dabei die angebliche Verbindung zu IPNav, einem Unternehmen, das vor allem mit dem Eintreiben von Entschädigungszahlungen und Lizenzgebühren sein Geld verdient. Würde man Siri nach dem Ergebnis der Verhandlung fragen, würde die Assistentin vermutlich hoch philosophisch antworten: „Tut mir leid, ich verstehe die Frage nicht. Soll ich im Internet danach suchen?“
Mehr zu: iOS | Patenstreit | Siri





Artikel kommentieren
Patenttroll gegen Patenttroll, könnte lustig werden!
Dann hätte Dünnamik Dingsda gegen Google klagen müssen.
Diskutieren Sie mit!
Damit Sie Artikel auf maclife.de kommentieren können, müssen Sie sich bitte einmalig registrieren – bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Die Moderation der Kommentare liegt allein bei maclife.de – kritische Kommentare und sachliche Diskussionen sind erwünscht, Beschimpfungen & Beleidigungen werden gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.