Wem gehört das Warenzeichen „Pad“? Ist es überhaupt ein Warenzeichen? Apple betrachtet jedenfalls alle Begriffe und Programmnamen, die mit „Pad“ in Verbindung stehen, als sein Eigentum und stellt sich dabei recht selbstherrlich an.
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Nach der Ankündigung des iPads haben einige unabhängige Entwickler ihr blaues Wunder in Form einer E-Mail von Apple erlebt, die ihnen untersagte, für ihre Apps „JournalPad“ und „ContactPad“ den Namenszusatz „Pad“ zu verwenden, da es den Begriff „Pad“ „unpassend“ im Namen trüge.
Als sich der Entwickler Jesse Waites darüber direkt bei Steve Jobs beklagte, immerhin habe er bereits „tausende Dollar“ für seine beiden Apps investiert, erhielt er die kurze Antwort, dass es ja wohl „allgemein Usus sei [wobei in der zitierten E-Mail ein Schreibfehler auftaucht, der für Jobs untypisch ist], dass man nicht anderer Firmen Handelsmarken und Warenzeichen in den eigenen Apps“ verwende.
Merkwürdig ist dieses Gebaren insofern, als dass Apple das Warenzeichen „iPad“ selbst zunächst verwendete, obwohl Fujitsu darauf ein Recht besaß, und dies erst erkaufen musste. Darüber hinaus findet sich in der offiziellen Liste von Apple kein Hinweis auf ein „Pad“-Warenzeichen oder eine Handelsmarke, so dass theoretisch gar kein Anspruch seitens Apple besteht, ein Recht anzumelden und durchzusetzen – außer das des Stärkeren natürlich, denn die App-Entwickler sitzen am wesentlich kürzeren finanziellen Hebel …



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Das wird dann ja ein interessanter Eiertanz vor Gericht, wenn das WePad in den Handel kommt, oder haben sich die Apple Anwälte schon in Berlin gemeldet?
Mit einem kleinen Softwareentwickler kann man es ja machen...
Kopfschüttel...
damit kein Präzedenzfall entsteht wenn wirklich ein Grosser mit Pyz kommen will.
Das ist leider frustrierend für alle App Entwickler.
Ausser die Rechtsabteilung lässt, wie beim Compiler, ein Schlupfloch für die Apple Freunde.
Ich denke der Begriff Pyz ist Gold wert, wenn man ihn denn alleine besitzt.
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